Bodenschadverdichtung - Stadt Mülheim an der Ruhr

Bodenschadverdichtung

Definition

Bodenschadverdichtung ist die bewirtschaftungsbedingte Schädigung des Bodengefüges, welche dauerhaft die Regulationsfunktion (Pfuffer, Speicher und Leiter für Wasser, Sauerstoff, Nähr-und Schadstoffe), die Lebensraumfunktion (Mikroorganismen, Bodentiere) und dadurch schließlich auch die Produktionsfunktion (landwirtschaftliche Nutzung, Ertrag, Kosten) des Bodens negativ beeinträchtigt.

(Diese Definition wurde der "Broschüre Bodenverdichtung", herausgegeben vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, entnommen.)

 

Im Waldboden finden sich viele Bodentiere, die beispielsweise Holz zersetzen. Auf dem Bild ist eine Assel zu erkennen.

Das Bild zeigt eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, die mit Mais bebaut ist. Der Mais wird abgeerntet.

Die Verdichtung, Absenkung und Deformation des Bodengefüges:
Verursacht durch mechanische Belastungen, wie zum Beispiel wie oben zu sehen durch schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge, aber auch durch siedlungsbedingte Überflutungen und Überschwemmungen oder andere Phänomene, die durch Fehl- oder Übernutzung unserer Böden hervorgerufen werden, können wir jeden Tag in unserem Stadtgebiet beobachten. Verdichtung geht in der Regel mit einer Reduktion oder Vernichtung des Porenvolumes einher, wodurch die Lebensbedingungen für die Bodenorganismen und ihre wesentlichen Lebensräume beeinträchtigt oder zerstört werden.

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Stand: 18.05.2017

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