Archiv-Beitrag vom 04.03.2016Jahresgeschenke für Stadtbibliothek

„Die Basiseinrichtungen unserer Kultur zu sichern und zu fördern!“, so lautet der Grundsatz für die ehrenamtliche Tätigkeit des Freundeskreises der Stadtbibliothek. Seit bald 20 Jahren finanziert dieser unterschiedliche Projekte der Stadtbibliothek, unter anderem für Jugendliche, Junioren, Erwachsene und Senioren, Liebhaber modernster Medientechnik und zur Ausweitung der Leseförderung. Auch in diesem Jahr überreichte der Vorsitzende Bernhard Haake in der Gustav-Heinemann-Schulbibliothek die Jahresgeschenke, die von  Bibliotheksleiterin Claudia vom Felde und Zweigstellenleiterin Diana Hellmuth mit großem Dank entgegen genommen wurden.

Überreichung des Jahresgeschenkes des Freundeskreises der Stadtbibliothek. Gustav-Heinemann-Schulbibliothek, Boverstraße 150. 03.03.2016 Foto: Walter Schernstein

Bernhard Haake, Vorsitzender des "Freundeskreis der Stadtbücherei", überreicht die Jahresgeschenke an Zweigstellenleiterin Diana Hellmuth

Mit Hilfe der Spende, die auch aus den Erlösen der Schmökerstube stammt, können nicht nur Medien, sondern auch die Ausstattung für die Stadtbibliothek angeschafft werden.
Die Mittel werden nicht einfach nach Ermessen bereit gestellt. „Wir halten Rücksprache mit den Bibliotheksmitarbeitenden vor Ort, um den tatsächlichen Bedarf erfüllen zu können.“, erklärt Haake.

Der Schwerpunkt lag zuletzt bei der Zielgruppe „Frühkindliche Leseförderung U 3“. Dazu zählen eine große Auswahl an Medien, Bastelzubehör und Ausstattungen für die Kinderwerkstatt wie zum Beispiel eine Klangschale, Bildkarten und mehrsprachige Bildwörterbücher. Auf Mehrsprachigkeit setzen die Schul- und Stadtbibliotheken schon seit Jahren. „Vor allem die Mütter ausländischer Mitschüler und Mitschülerinnen bedienen sich besonders gerne mehrsprachiger Krimis“, so Diana Hellmuth. Außerdem erhielt die Jugendecke Einrichtungen für eine erweiterte Medienpräsentation. Zudem ist jetzt in mehreren Bibliotheksstandorten (Heißen, Speldorf und Dümpten) das atmosphärische Equipment mit Vorlesesesseln ergänzt worden. Damit soll die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Die Lesesessel werden gern von Kita-Mitarbeitenden genutzt, um Kindern Geschichten vorzulesen.

Ein Lesesessel bereits in Aktion. Grundschulkinder kamen in der Stadtteilbibliothek in Heißen zusammen, um gemeinsam mit der ehemaligen Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld das Märchen Aladin zu lesen.

Fotos: Walter Schernstein

Die Jahresspende des Freundeskreises umfasste 2015 insgesamt 8.000,- Euro.
„Um weiterhin zeitgemäß zu bleiben, sind solche Spenden unentbehrlich.“, so Claudia vom Felde und betont, dass Präsentation heutzutage wichtig sei, um die Menschen zu erreichen.
Vor allem die Bibliotheken seien vernetzte Stellen, die nicht nur zum Lesen dienen. Gerade in Styrum wird die Bibliothek beispielsweise für die Offene Ganztagsschule auch als Treffpunkt genutzt.

Für das laufende Jahr sind vornehmlich Angebote mit Sprachhilfen für Zuwanderer geplant, nachdem sich die Stadtbibliothek mit ihren Schul- und Stadtbibliotheken bereits personell und mit verfügbaren Material in die Flüchtlingsbetreuung mit eingebracht hat. Dabei soll nicht nur die Sprachförderung und Integration beachtet werden. „Die Bibliotheken sollen ein Ort zum Wohlfühlen werden, auch für anderssprachige Menschen.“, sagt vom Felde.

Der Freundeskreis freut sich, wenn weitere Mülheimer Bürgerinnen und Bürger die künftige Arbeit durch eine Mitgliedschaft unterstützen möchten. Das Motto lautet: „Bereichern Sie mit uns die Stadtbibliothek“. Auskunft erteilt gern der Vorsitzende Bernhard Haake, Telefon 0208 / 390257.

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Stand: 04.03.2016

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