Die Jugendlichen gehen auf die Straße und zeigen mit ihrem politischen Engagement, wie groß das derzeitige Problem mit der Bildung wirklich ist.
Auch der Jugendstadtrat setzt sich mit den Verhältnissen in den Mülheimer Bildungseinrichtungen auseinander und kommt dabei auf den gleichen Nenner wie die Schüler/Schülerinnen, Stundenten/Studentinnen und Azubis, die sowohl letzten Mittwoch als auch diesen Samstag unter anderem für eine Verbesserung ihres Lernumfeldes, individuelle Förderungen, und eine Verlängerung des Abiturs demonstriert haben.
"Es stellt sich im erschütternder Weise die Frage: Hängt Bildung tatsächlich vom Geldbeutel ab?", so der Vorsitzende des Jugendstadtrates Jonas Guthoff.
Offensichtlich ist geworden, dass die Schulen zum aktuellen Zeitpunkt ein desaströses Bild abgeben, sowohl im Hinblick auf die Ausstattung bzw. den Zustand der Unterrichtsräume und Unterrichtsmaterialien, als auch auf den teilweise erheblichen Lehrermangel.
Dennoch ist ein Licht am Ende des Tunnels zu entdecken und so fordert der Jugendstadtrat, dass weiterhin mehr Augenmerk auf den Zustand der Mülheimer Schulen gesetzt und die Linie der Schulsanierung weiterhin konsequent beibehalten wird.
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