Archiv-Beitrag vom 27.11.2014"Judo für Kids"

Erste Erfahrungen in der Sportart Judo ermöglicht

Judo für Kids: Interessiert verfolgten die Drei- bis Sechsjährigen die Aktionen auf der Matte. "Judo für Kids" lautet der Titel eines Mikroprojektes, das der Mülheimer Sportbund (MSB) am 25. November 2014 in der Katholischen Tageseinrichtung „Broicher Rasselbande“ durchführte. Die Verantwortlichen verfolgten damit gleich mehrere wesentliche Ziele: Zum einen sollten im Rahmen der rund zweistündigen Aktion schon die Jüngsten für Bewegung begeistert und dabei eben speziell auf die Sportart Judo aufmerksam gemacht werden. Zum anderen dienen Angebote dieser Art häufig als „Startschuss“ für eine enge und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen einer Kindertagesstätte (Kita) und einem Mülheimer Sportverein. Solche Partnerschaften zu vermitteln, liegt bereits seit vielen Jahren im Bestreben des MSB.

Geleitet wurde die besondere Bewegungsstunde von Georg Wolters vom Dümptener Turnverein (DTV), der die Drei- bis Sechsjährigen auf spielerische Weise unter anderem Erfahrungen in Bezug auf Falltechniken und Haltegriffe, die in der japanischen Kampfsportart zum Tragen kommen, sammeln ließ.

Judo für Kids in der Kita Rasselbande: Georg Wolters erklärte jedem Kind, worauf es achten sollte.„Heute ging es zunächst darum, den Kindern die Sportart Judo in Grundzügen vorzustellen. Wünschenswert wäre es aber natürlich, wenn aus solchen kleinen Projekten Kooperationen entstehen, die längerfristig angelegt sind“, erläutert Silvia Holtei, Koordinatorin für Bewegungsangebote/Vereinspartnerschaften „Prima Leben“ beim MSB. „Judo für Kids“ ist entsprechend in das Modul „Vereinspartnerschaften“ des Projektes „Prima Leben“ eingebettet.

Prima Leben“ setzt sich aus den drei Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung zusammen und stellt eine Kooperation von Mülheimer Sportbund, Mülheimer SportService (MSS), Gesundheitsamt und Amt für Kinder, Jugend und Schule der Stadt Mülheim an der Ruhr dar. Das Modul „Vereinspartnerschaften“ gehört der Säule Bewegung an. Finanziert wird das im Jahr 2008 initiierte Projekt „Prima Leben“ durch die Leonhard-Stinnes-Stiftung.


Stand: 27.11.2014

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