KDN ist Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Zu einer konstituierenden Verbandsversammlung kamen die Verwaltungsspitzen der KDN in diesen Tagen im Kölner Rathaus zusammen. Damit ist die Gründung der neuen KDN als „Dachverband kommunaler IT-Dienstleister“ nun auch faktisch vollzogen. Mit diesem ersten Treffen der Mitglieder in neuer Rechtsstruktur wurde der formell seit dem 27. Januar 2004 bestehende Zweckverband mit dem Namen „KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister“ nun auch mit den notwendigen Verantwortungsträgern ausgestattet. Die Leitung der KDN übernimmt der Stadtdirektor der Stadt Köln als Verbandsvorsteher. Zu seinem Vertreter wurde der Bürgermeister der Stadt Paderborn gewählt.

Die Vertreter der Mitgliedsstädte in Köln: Mülheims Stadtkämmerer Gerd Bultmann (4.v.l.),Claudia Nowak, Leiterin der Mülheimer ADV (6.v.r.) und  Albert Goralsky, Leiter des Amtes für zentrale Dienste (5.v.r.)

 Die Gründungsmitglieder des neuen KDN-Dachverbandes sind:
- die Bundesstadt Bonn
- die Stadt Hagen
- die Stadt Köln
- der Kreis Mettmann
- die Stadt Mülheim an der Ruhr
- die Gemeinschaft für Kommunikationstechnik Informations- und Datenverarbeitung Paderborn“
- die Stadt Ratingen
- die Gemeinsame Kommunale Datenverarbeitung Rhein-Sieg / Oberberg

Dieser Zusammenschluss stelle einen wichtigen Schritt auf dem Weg der effektiven Ausnutzung vorhandener Ressourcen dar, betonte der Kölner Stadtdirektor Herbert Winkelhog bei der Eröffnung der konstituierenden Versammlung. Als Beispiele führte er die bereits auf den Weg gebrachte Zusammenarbeit in den Bereichen Vorgangsmanagement, der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzwesens (NKF) und der Schaffung eines verteilten Betriebsverbundes innerhalb der Gemeinschaft an.
„Durch die angespannte finanzielle Situation der Kommunen ist eine engere Zusammenarbeit heute notwendiger denn je geworden. Nur gemeinsam können Zukunftsaufgaben wie die Einführung des NKF bewältigt werden“, unterstrich Herbert Winkelhog.
Die KDN wurde 1970 als Anwendergemeinschaft „Kommunale Datenverarbeitung Nordrhein-Westfalen“ gegründet und kann auf eine über 30 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. Deshalb kann sie auch in ihrer neuen Form auf ein bewährtes Fundament bauen, das auch zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen genutzt werden kann.
Einhellig stellten die Teilnehmer der Verbandsversammlung fest, dass die intensiven Diskussionen der vergangenen Monate dieses gezeigt haben: nur der Wandel in eine eigene Rechtspersönlichkeit kann die Gemeinschaft so positionieren, dass die Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau gefestigt, die Existenz als moderner IT-Dienstleister gesichert und der erwartete wirtschaftliche Vorteil erreicht werden kann. Zur jetzt vollzogenen Kooperation gebe es deshalb keine Alternative.
Während des nunmehr abgeschlossenen Gründungsprozesses haben weitere Datenzentralen ihr Interesse an dem begonnen Prozess bekundet und signalisiert, dem KDN Dachverband bereits 2004 beitreten zu wollen.
Über den engeren Kreis der Mitglieder hinaus wird der bewährte Erfahrungsaustausch in gewohnter Weise fortgesetzt. Hier partizipieren weitere Datenzentralen an den Leistungsangeboten des KDN-Dachverbandes und können sich schrittweise in die Gemeinschaft einbringen.


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Stand: 03.02.2004

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