Archiv-Beitrag vom 14.08.2008Keine Gefahr durch Pikrinsäure an Mülheimer Schulen

Wie durch die Presseberichterstattung der letzten Tage bekannt wurde, hat es an einigen bundesdeutschen Schulen Einsätze von Sprengstoffexperten gegeben, um die dort in den Chemiebereichen vorhandene Pikrinsäure kontrolliert zur Explosion zu bringen. Die Substanz Pikrinsäure ist explosionsgefährlich, wenn sie nicht ordnungsgemäß aufbewahrt wird. Bei einer Lagerung in Verbindung mit Wasser besteht keine Explosionsgefahr.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat die hiesigen Schulen daraufhin gebeten, ihre Chemikalienbestände entsprechend zu überprüfen. Lediglich zwei Schulen (die Gesamtschule Saarn und die Luisenschule) führen Pikrinsäure noch in geringer Menge in ihren Beständen. Sie ist dort ordnungsgemäß gelagert und stellt keine Gefährdung dar. Da die Säure für unterrichtliche Zwecke nicht mehr benötigt wird, haben sich die beiden Schulen entschieden, die Pikrinsäure entsorgen zu lassen. Die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) wurde bereits mit der Entsorgung beauftragt. Von dort wurde zugesagt, dass die Säure kurzfristig bei den Schulen abgeholt wird.

Kontakt


Stand: 14.08.2008

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel