Kindermeilen - Kleine Klimaschützer unterwegs

Mülheim sammelte Grüne Meilen für die Reise um die Welt

Dem Aufruf der Stadt Mülheim zur Aktion Kindermeilen des Klimabündnisses sind in diesem Jahr die städtische Kita Abenteuerland, die Kita Pusteblume und die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) am Sunderplatz gefolgt.

Kindermeilen 2016, GGS am Sunderplatz Klasse 3c

Die Kinder sammelten während der Aktionswoche Grüne Meilen, indem sie klimafreundlich mobil waren, in Schule und Kindergarten Energie einsparten, regionale Lebensmittel aßen oder Hefte aus recyceltem Papier verwendeten. Außerdem dokumentieren die Kinder ihre Wünsche und Forderungen an die Klimapolitiker und Klimapolitikerinnen auf selbst gestalteten Plakaten oder bunten Pappfüßen, zur großen Übergabe des Gesamtergebnisses auf der UN Klimakonferenz in Marrakesch, Marokko.

Stadt Mülheim sammelte 1.918 Grüne Meilen

Dabei zeigten die Kinder nicht nur beim Sammeln von Grünen Meilen großes Interesse, sondern bastelten auch Plakate von Aktionen und Pappfüße, die in der Kita und der Schule ausgestellt werden.

Kindermeilen Aktion 2016, Kita Pusteblume Plakat Kindermeilen Aktion 2016, Kita Pusteblume Pappfüße mit Wünsche für Politiker Kindermeilen Kampagne 2016, Kita Pusteblume Plakat

Am 14. November 2016, bei dem Weltklimagipfel in Marrakesch, wurden die Mülheimer Grünen Meilen mit den gesamten Grünen Meilen von 174.624 Kindern aus zehn Ländern an die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa, überreicht. Die zehn teilnehmenden Länder, unter anderem Deutschland, Österreich, Ungarn, Weissrussland, Niederlande und Polen, sammelten zusammen 1.741.200 Grüne Meilen.

„Die 1,7 Millionen Grüne Meilen repräsentieren die Anstrengungen und das Engagement von Kindern in über 1.100 Schulen und Kindertageseinrichtungen“, betonte Markus Hafner-Auinger, Geschäftsführer des Klimabündnis Österreich, bei der Übergabe der Grünen Meilen sowie der Wünsche und Forderungen der Kinder an Patricia Espinosa. „Aber wir sind nicht nur hier, um zu zeigen was die Kinder bereits für das Klima tun. Wir bitten Sie, Frau Espinosa, die Forderungen der Kinder an die Delegierten der COP22 weiterzugeben. Sie wollen, dass diese ihrer Vorbildfunktion besser nachkommen und nun das Pariser Abkommen mit ähnlich konkreten aber auch kreativen Klimaschutzmaßnahmen füllen, wie dies die Kinder in ihren Einrichtungen und zu Hause mit ihren Eltern tun.“

Weitere Infos zur Kampagne finden Sie unter Kindermeilen.

Hintergrundinformationen

Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der
Regenwälder e. V.

Seit mehr als 25 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.700 Mitgliedskommunen aus 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweite größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet und es ist das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Mitgliedskommune des Klima-Bündnis hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. In Anerkennung des Einflusses unserer Lebensstile auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Welt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

Informationen dazu finden Sie unter www.klimabuendnis.org.

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Stand: 17.05.2017

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