Begegnungsstätte Kloster Saarn

1989 wurde das Kloster Saarn mit dem Ziel wieder eröffnet, die Anlage auf Dauer als Baudenkmal in ihrem Bestand zu sichern und sie einer neuen sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Begegnungsstätte Kloster Saarn - hier wird ein vielfältiges und ein breites Kulturprogramm angebotenIm öffentlichen Bereich wurde die Begegnungsstätte mit Bürgersaal, Klostercafé und Versammlungsraum eingerichtet.

Seitdem treffen sich dort kulturell interessierte und aktive Mülheimer Bürger.

Der Kulturbetrieb Mülheim bietet in der Begegnungsstätte Kloster Saarn ein vielfältiges Kulturprogramm an:

Neben Kindertheaterveranstaltungen (zum Beispiel Kinderfilmvorführungen im Rahmen der Kinderfilmtage im Ruhrgebiet - KINDERKULTUR) sind dort Ausstellungen, Konzerte im Bereich klassischer Musik, Popmusik und Jazz, Vorträge, Lesungen in Kooperation mit der Saarner Buchhandlung Hilberath & Lange und Tanzveranstaltungen für jüngere und ältere Mitbürger zu erleben.

Unter anderem hat sich das Saarner Tanz-Café - Tanz mit Live-Musik bei Kaffee und Kuchen - seit Beginn an als fester Treffpunkt für ältere Mitbürger etabliert.

Außerdem wird die Begegnungsstätte Kloster Saarn rege von verschiedenen Nutzergruppen genutzt.
So treffen sich zum Beispiel regelmäßig die Saarner Malgruppe, die Dienstagsmaler, der Männergesangsverein 1869 Saarn e. V., die Fotogruppe Saarn und der Tanz-Club Mülheim an der Ruhr Gelb-Rot e. V..

Natürlich können die Räumlichkeiten auch für private Feste und Feiern angemietet werden.

Seit Oktober 2008 findet sich in den Kellergewölben der Begegnungsstätte Kloster Saarn das Klostermuseum. Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e. V. hat damit einen Raum für "Geschichte zum Anfassen" geschaffen.
Auf gut 140 Quadratmetern werden neben der Klostergeschichte auch viele andere Aspekte und Bestandteile eines mittelalterlichen Klosterlebens präsentiert.

Auf einer der Rasenflächen im Klosterinnenhof findet sich seit dem Herbst 2010, als eine „Außenstation“ des Klostermuseums, der Klostergarten.
Der Garten ist durch ein Wegkreuz in vier gleiche Teile gegliedert und wird durch eine Buxushecke eingerahmt. Die Auswahl der etwa 100 Arten ist in Anlehnung an Aufzeichnungen aus der mittelalterlichen Zeit des Saarner Klosterlebens, wie der Landgüterverordnung Karls des Großen oder den Schriften von Hildegard von Bingen, erfolgt.
Im Umfeld des Klostergartens sind ergänzend einige Gehölze angepflanzt. Sie sollen vermitteln, dass in einem mittelalterlichen Klostergarten mehr als nur Kräuter wuchsen.
Anders als das Klostermuseum ist der Klostergarten immer geöffnet und kostenfrei zu besuchen. Die Kräuter sollen durch ihre Blüten und ihren Duft nicht nur Insekten zum Besuch anlocken, sondern jeden Besuchenden zum Verweilen, Schauen, Riechen, Träumen oder Entdecken einladen.

Zu Beginn des Jahres 2013 wurden im hinteren Teil des Klostergartens Bienenvölker angesiedelt. Der Standort bietet den Bienen ein vielfältiges Nahrungsangebot rund um den Kräutergarten und die Klosteranlage. Ausschlaggebend für das Projekt war der Wunsch, die jahrhundertealte Tradition der Zusammengehörigkeit von Klöstern, Kräutern und Bienen wieder aufleben zu lassen.

Seit August 2014 ist das Kloster um eine weitere Attraktion reicher. Mit Hilfe der Saarner Handwerker ist in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde & Förderer des Klosters Saarn e. V. ein mittelalterlicher Pavillon entstanden, der eindrücklich zeigt, wie viel Handwerkskunst schon in vergangenen Zeiten praktiziert wurde.

Begegnungsstätte Kloster Saarn & Klostercafé
Klosterstraße 53
45481 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208 / 487555
Fax: 0208 / 482318

www.museum-kloster-saarn.de

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Stand: 15.09.2016

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