Archiv-Beitrag vom 19.11.2008Konferenz ruhrinvest in der Stadthalle - OB lud Investoren nach Mülheim

Private Investitionen und städtebauliche Qualität in der Metropole Ruhr


Die Städte und Kreise in der Metropole Ruhr arbeiten auf vielen Ebenen zusammen.
Mit dem Konzept Ruhr wurde Ende des vergangenen Jahres eine Strategie für die nachhaltige Stadt- und Regionalerneuerung in der nächsten Dekade vorgelegt. Darin sind die zentralen Entwicklungsziele in den ruhrbasics beschrieben. Viele konkrete Vorhaben des Konzepts Ruhr sind bereits in der Umsetzung.

Ein bedeutendes Entwicklungsziel des Konzeptes Ruhr ist die Zusammenführung von öffentlichen und privaten Investitionen in der Stadtentwicklung. Unter dem Leitbegriff ruhrinvest' sind Projekte versammelt, bei denen dies in den nächsten Jahren mit Unterstützung des Landes und der EU systematisch realisiert werden kann.

Tatsächlich gibt es in der Metropole Ruhr schon heute eine Fülle privater Investitionen im Immobilienbereich. Das gilt für Wohnungsbau oder Freizeitprojekte ebenso wie für Bürobauten oder gewerbliche Ansiedlungen. Damit wird deutlich: Die Metropole Ruhr ist ein attraktiver Standort! 

Oberbürgermeisterin lud Investoren in die Stadthalle


Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld lud im Namen ihrer Kollegen und Kolleginnen aus den Städten und Kreisen der Metropole Ruhr zur Konferenz ruhrinvest' in die Stadthalle ein. Bei ihrer Begrüßung im gut gefüllten Festsaal sagte sie den vorwiegend aus der Immobilienbranche, Politik und Verwaltung stammenden Gästen, dass "die Metropole Ruhr den Vergleich zu anderen Ballungsräumen nicht scheuen braucht". 

 

Oberbürgemeisterin Dagmar Mühlenfeld auf der Veranstaltung ruhrinvest in der Stadthalle. 19.11.2008 Foto: Walter Schernstein

 

 

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bei ihrer Begrüßungsrede vor den Gästen aus Immobilienbereich, Politik und Verwaltung im Festsaal der Stadthalle (Foto: Walter Schernstein)


Die Konferenz ruhrinvest´ zeigte insgesamt 90 Beispiele für private Investitionen, bei der einige der Investoren ihre Projekte präsentierten. Aus Mülheim waren acht Beispiele vertreten. Die Oberbürgermeisterin hob vier davon hervor, die deutlich machen, wie wichtig gerade solche erfolgreichen Beipiele  für eine gute Zusammenarbeit mit Investoren sind: die Siemens AG mit dem Technopark, die Vivacon mit dem Umbau des Stadtbades in Wohnungen im Rahmen des Ruhrbania-Projekts, das Autohaus Wolf mit dem Hotel Alte Lederfabrik und dem Leder- und Gerbermuseum und die Unternehmenszentrale von Aldi mit einem entsprechenden Investor.

Zum Abschluss ihrer Begrüßungsrede wünschte sich Dagmar Mühlenfeld eine Weiterführung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.
Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH teilte diesen Wunsch. Als Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr engagieren er und sein Team sich stets für optimale Bedingungen am Wirtschaftsstandort Mülheim und für Investitionen in unsere Stadt und in die Region.

 

Veranstaltung ruhrinvest, Stadthalle. 19.11.2008 Foto: Walter Schernstein

In der Mitte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld flankiert von den Wirtschaftfsförderern Jürgen Schnitzmeier (Geschäftsführer Mülheim & Business GmbH, links) und Hanns-Ludwig Brauser (Geschäftsführer metropole ruhr gmbH, rechts)
(Foto: Walter Scherstein)

Attraktiver Standort: Investieren in die Region lohnt sich

Erstmals wurde die Bandbreite der privaten Investitionen in der Metropole Ruhr deutlich. Politik, Verwaltungen und Immobilienfachleute diskutierten, wie man gemeinsam noch mehr bewegen kann. In drei Kategorien - Teil 1: Wohnen und Übernachten, Teil 2: Büro und Produktion und Teil 3: Einkaufen und Freizeit - stellten sie ihre beispielhaften Projekte vor, die anschließend unter der Leitung von Jürgen Zurheide in einer Diskussionsrunde unter dem Motto "Investieren in der Metropole Ruhr" besprochen wurden.

So wurde sichtbar: Immobilienentwickler aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland haben die Metropole Ruhr als attraktiven Standort entdeckt. Einheimische Mittelständler investieren in die Nutzung ehemaliger Industriegebäude, große Unternehmen bauen ihre Hautpverwaltungen neu. Viele Gebäude sind zudem vorbildlich im ökologischen bauen und in ihrer architektorischen Qualität.

Tenor der Konferenz: Investieren in der Metropole Ruhr für mehr städtebauliche Qualität lohnt sich! 

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Stand: 24.11.2008

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