Kontrakt "Interkulturelle Städteregion Ruhr" mittlerweile von neun Kommunen unterzeichnet!

Die Zeichen der Zeit erkannt

Spitzenvertreter der Städte Bottrop, Bochum, Essen, Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr erklärten, dass sie weiter gemeinsam daran arbeiten wollen, ihre Verwaltungen interkulturell kompetenter und damit zukunftsfähig zu machen. Zur Besiegelung unterzeichneten sie den Kontrakt "Interkulturelle Städteregion", der von allen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern der neun Städte getragen wird.

Kernaussagen des Kontraktes

Wir möchten, dass:

  1. Interkulturelle Kompetenz als Qualitätsmerkmal in der Verwaltung, insbesondere im Personalmanagement, verankert wird und in die Kriterien für Personalauswahl und Personalentwicklung einfließt.
  2. Der Anteil der Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte langfristig ihrem Anteil an der Stadtbevölkerung entspricht.
  3. Die beiden vorgenannten Ziele durch nachhaltige interkommunale Zusammenarbeit erreicht werden.

Im Rahmen des Kontraktes sollen langfristige Strukturen für eine dauerhafte Zusammenarbeit in der kommunalen Integrationspolitik der Städte in der Metropole Ruhr geschaffen werden. "Weitere Kommunen sind uns herzlich willkommen", so Beigeordneter Urich Ernst von der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Damit die Erklärung auch umgesetzt werden kann, haben die Städte gemeinsam mit Migrantenvertretern Empfehlungen erarbeitet und im Handlungsbuch "Vielfalt schafft Zukunft" zusammengefasst. Dieses kann, wie auch der vollständige Kontrakt, unter www.integration-interkommunal.net heruntergeladen werden.

"Die Unterzeichnung der Erklärung 'Interkulturelle Städteregion Ruhr' durch die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der Kommunen ist ein wichtiger Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit. Hier arbeiten die Kommunen gemeinsam an gleichen Chancen auf Teilhabe für die Menschen in unserer Metropole Ruhr", so Beigeordneter Ulrich Ernst.

Wir wollen interkulturell kompetente Mitarbeitende in den Stadtverwaltungen und verstärkt junge Talente mit Zuwanderungsgeschichte für die unterschiedlichsten Berufe in der Verwaltung gewinnen und ausbilden. Langfristig soll der Anteil unserer Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte dem Anteil der Bevölkerung in Mülheim an der Ruhr entsprechen, nur so erreichen wir als Verwaltung heute und in Zukunft alle Menschen mit unseren Dienstleistungen", so Ulrich Ernst.

Bereits heute hat in Mülheim an der Ruhr jeder fünfte Mülheimer eine Zuwanderungsgeschichte und jedes zweite Neugeborene stammt aus einer Zuwandererfamilie. "Das macht deutlich wie wichtig es ist, dass wir uns als Arbeitgeberin und Dienstleisterin interkulturell orientieren und öffnen, für und mit den Menschen die schon heute unsere Stadt-Gesellschaft prägen", so der Beigeordnete.

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Stand: 29.02.2016

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