Konzert für "Mülheim hilft...."
Singen lohnt sich. Der Sängerkreis bewies es mit einem Benefizkonzert, das am 3. Juni in der Stadthalle über die Bühne ging und jetzt sein finanzielles Nachspiel hatte. Der Vorsitzende des Sängerkreises, Manfred Baaken (2.v.r.), seine Stellvertreterin Waltraud Nevries (2.v.l.) und Geschäftsführer Karlheinz Mertins (r.) konnten im Rathaus den Konzerterlös von 3770 Euro an Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (mitte) und Werner Bungert (l.) vom Club der Schlitzohren übergeben. Beide nahmen das Geld für die Tsunami-Fluthilfe-Aktion "Mülheim hilft" in Empfang.

"Das sind umgerechnet 5000 Dollar. Dafür kann man in Sri Lanka bereits ein Haus bauen", betonte Bungert. "Wir sind überall auf offene Ohren gestoßen", freute sich Mertins über den Erfolg der im besten Sinne konzertierten Aktion. Dazu trugen nicht nur die beteiligten Chöre Frauenchor Bismarckhöhe 1959, Frauenchor DaCapo, Mülheimer Frauenchor 1995, MGV Saarn 1869, Männerchor der Mannesmann-Röhrenwerke, MGV Dimbeck, Charisma und der Projektchor des Sängerkreises, sondern auch die ohne Gage mitwirkenden Chorleiter Stefanie Melisch, Volker Boßerhoff, Michael Hochmuth und Christoph Weßkamp und die Stadt bei. Letztere stellte die Stadthalle mietfrei zur Verfügung.
Die OB lobte das Benefizkonzert als gutes Beispiel für die Nachhaltigkeit der Mülheimer Tsunami-Hilfe. Werner Bungert schätzt, dass bisher 89 000 Euro nach Sri Lanka geflossen sind. Das Geld wurde und wird mit Hilfe des Mülheimer Gewährsmannes Percy Silva im Distrikt Hambantota und im westlichen Küstendorf Seenigama investiert. Die Bandbreite der Hilfe reicht von Bau und Ausstattung neuer Häuser bis zum Wiederaufbau und der Ausstattung der Schule Bata Atha.
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Stand: 30.07.2007













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