Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

AUSSTELLUNGEN - TERMINE - PROJEKTE


Programm Cover, Halbjahresprogramm Kunstmuseum Januar bis Juni 2018
PROGRAMM 1. HALBJAHR 2018

Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer
mit allen Ausstellungen und Veranstaltungen
von Januar bis Juni 2018 zum Download.
 

 


Heinrich Siepmann. Gemälde
Impuls JUNGER WESTEN
28. Januar bis 15. April 2018 | Erdgeschoss

Ausstellungseröffnung: 27. Januar 2018, 18 Uhr

Als Mitglied der Künstlergruppe JUNGER WESTEN ist der 1904 in Mülheim geborene und 2002 verstorbene Maler Heinrich Siepmann überregional bekannt geworden. Der rege Austausch und die gemeinsamen Ausstellungen mit Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher und Hans Werdehausen beförderten seine Werkentwicklung enorm. Mit konstruktiven Bildern aus der Formenwelt von Industrie und Technik gelang Siepmann der Anschluss an die Errungenschaften der Moderne. Es folgten freiere, auch informelle Gestaltungen. Im Alter näherte er sich mit subtil ausbalancierten Bildern der konkreten Kunst an.

Mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums, mit Leihgaben aus der Sammlung Ströher, Darmstadt, und dem Nachlass Siepmann fokussiert die Ausstellung verschiedene Werkphasen. Sie beschließt die Ausstellungs- und Veranstaltungsfolge der 20 RuhrKunstMuseen zum 70. Jubiläum des Jungen WESTEN.


Emil Nolde, Zwei Schauspieler, 1910/11 | Aquarell und farbige Tinten auf Velin, 34 x 25,5 cm | Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr |  2017 Nolde Stiftung, Seebüll Emil Nolde zum 150. Geburtstag
verlängert bis 28. Januar 2018
Studioausstellung in der Sammlung Ziegler

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über einen großen Bestand an Aquarellen, Grafiken und Gemälden des deutsch-dänischen Malers Emil Nolde (1867 bis 1956). Zum 150. Geburtstag zeigt die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim rund 40 Werke, darunter Blumenbilder, Landschaften, Stillleben sowie Kinder- und Figurenbilder. Sie erinnern an einen zentralen Vertreter des deutschen Expressionismus und gewähren Einblick in dessen intuitiven Schaffensprozess.


Otto Pankok, Mühle I, 1922, Radierung, Kaltnadel, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Copyright Pankok Museum Haus Esselt, Copyright Foto: Alexander VoßOtto Pankok (1893 bis 1966). Expressionistische Grafik
17. September 2017 bis 4. Februar 2018 | Grafikraum

Parallel zur Ausstellung „Fern der großen Städte“ sind im Grafikraum Kohlezeichnungen, Radierungen und Holzschnitte des Künstlers Otto Pankok aus der Sammlung des Kunstmuseums zu sehen. Besonders in den druckgrafischen Werken zeigt sich in den Jahren von 1919 bis 1924 seine Auseinandersetzung mit der Formensprache des Expressionismus. Inspiriert von Reisen und Aufenthalten in ländliche Regionen und am Meer, spiegeln die grafischen Blätter seine Sehnsucht nach einem naturnahen Leben wider.


Alice Könitz: Anzug, 2017, Installationsansicht |  2017 VG Bild-Kunst, Bonn zur Ausstellung Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert: Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre Eine Ausstellung von und mit Alice Könitz und Gäste Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert:
Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre
10. September 2017 bis 4. Februar 2018 |
2. Obergeschoss

Die 1970 in Essen geborene Tochter des Bildhauers Peter Könitz ist in Mülheim an der Ruhr aufgewachsen, wo sie 1996 mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde.

Alice Könitz studierte zunächst Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein DAAD-Stipendium und ein Studium am California Institute of the Arts (CalArts) führten sie nach Los Angeles, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

Mit einfachen und alltäglichen Materialien entwickelt die Künstlerin skulpturale Arbeiten, die sich auf konkrete Orte, Erzählungen oder den urbanen Raum beziehen und sowohl das Private als auch den öffentlichen Raum verhandeln.
2012 konzipierte sie auf kleinstem Raum das Los Angeles Museum of Art (LAMOA).
Als Künstlermuseum bietet es eine variable Plattform für eine partizipatorische
künstlerische Praxis. Anlässlich der Biennale des Hammer Museums, Los Angeles, erhielt Alice Könitz 2014 den renommierten Mohn Award.

Für diese erste museale Einzelausstellung in Deutschland reflektiert sie Situationen, Künstler und Orte, die ihre Kindheit in den 1970er-Jahren in Mülheim an der Ruhr geprägt haben.

Konzipiert hat sie zwei Ausstellungen in einer: Während in einem Ausstellungssaal neuere Arbeiten der Künstlerin vorgestellt werden, präsentiert das LAMOA im anderen Saal Künstler und Künstlerinnen aus Berlin, Essen, Düsseldorf, Los Angeles und Wien.

Alice Könitz ist Preisträgerin des Kreativkraftpreis Mülheim 2017!
Die Preisverleihung fand am Samstag, 21. Oktober 2017 im Ringlokschuppen statt.
Mehr Informationen zum Kreativkraftpreis Mülheim und alle Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier.


Farblicht-Arbeit color=link von Susanne Stähli im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr |  Photo Mengede

Ortsbezogene Farblicht-Arbeiten
von Susanne Stähli

Starke Akzente setzen die beiden Farblicht-Arbeiten "color=link" und "Farbverschiebungen", die die in Witten lebende Malerin Susanne Stähli vor Ort für zwei Raumbereiche im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr konzipiert und realisiert hat. Opake und durchscheinende Farbfelder verwandeln die Glasflächen an der Eingangstür des Kunstmuseums und im Übergang vom Grafikraum in den Sammlungstrakt. Sie werden zu Bildträgern einer konstruktiv-konkreten Komposition, die je nach Lichteinfall ihre Leuchtkraft und Farbintensität entfaltet. Im Wahrnehmungsspiel von Innen und Außen durchdringen sich Farbe, Licht und Raum.


TERMINE

  • Januar
  • Sonntag, 14. Januar 2018, 11.30 Uhr, Führungen "Emil Nolde" | Anja Friedl M.A. und Jannine Koch
  • Sonntag, 14. Januar 2018, 15 Uhr, Führung "Emil Nolde" | Judith Eilers B.A.
  • Sonntag, 21. Januar 2018, 11.30 Uhr, Führungen "Emil Nolde" | Anja Friedl M.A.  und Judith Eilers B.A.
  • Sonntag, 21. Januar 2018, 15 Uhr, Führung "Emil Nolde" | Judith Eilers B.A.
  • Sonntag, 28. Januar 2018, 11.30 Uhr, Führungen "Emil Nolde" | Dr. Michael Kuhlemann und Jannine Koch
  • Sonntag, 28. Januar 2018, 15 Uhr, Führung "Emil Nolde" | Jannine Koch

Während der Öffnungszeiten des Museums auch ohne Eintritt zu besuchen, lädt der Museumsshop zum Stöbern ein und präsentiert ein reichhaltiges Angebot an Designobjekten, Kunstbüchern, Geschenkartikeln, Servietten, Tüchern und Postkarten.

Exklusive Kunst-Edition von Susanne Stähli im Museumsshop

Exklusiv bietet der Shop Original-Kunstwerke der Edition „color=link (für Mülheim)“ der Farb-Künstlerin Susanne Stähli an. Sie umfasst 10 (+ 2) Unikate auf Acrylglas in Rot und Blau und ist zur raumbezogenen Farblicht-Arbeit im Kunstmuseum von der Künstlerin eigens gestaltet worden.

Während der Öffnungszeiten des Museums auch ohne Eintritt zu besuchen, lädt er zum Stöbern ein. In frühlingsfrischen Farben präsentiert sich ein reichhaltiges Angebot: Designobjekte, Kunstbücher, Geschenkartikel, Servietten und Tücher sind ebenso zu finden wie Postkarten. Publikationen zu Emil Nolde stimmen in die Studio-Ausstellung ein, die anlässlich des 150. Geburtstages des Malers am 7. Mai 2017 in den Räumen der Sammlung Ziegler beginnen wird.


Logo RuhrKunstNachbarn - Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseenRuhrKunstNachbarn
Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen
RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. ...mehr


In Mülheim an der Ruhr werden junge Künstlerinnen und Künstler gefördert:
STIPENDIUM JUNGE KUNST

Mit dem ausgelobten Stipendium wird das Ziel verfolgt, Kunststudierende beziehungsweise frischgebackene Kunstschulabsolventinnen und -absolventen nach Mülheim an der Ruhr zu holen und zum Mitmachen anzuregen.

Wer kann sich um das Stipendium bewerben?
Das Stipendium wird für Kunststudierende an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, der Hochschule für bildende Künste (HBK) in Essen, der freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) in Essen sowie der Kunstakademie Düsseldorf ausgeschrieben. Zugangsvoraussetzung ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber bereits im 7. Semester sind oder der Abschluss des Studiums an einer Kunsthochschule nicht länger als ein Jahr zurückliegt.
Zur Bewerbung eingeladen sind Kunststudierende der Fachbereiche Malerei, Grafik, Skulptur, Performance, Installation, Fotografie, Video und so weiter.
Der Bewerber oder die Bewerberin sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sein. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht Voraussetzung.

Was bietet das Stipendium?
Atelier im Schloß Styrum: Das ausgelobte Stipendium umfasst ein miet- und Schloß Styrum blickt heute auf eine rund 1000-jährige Geschichte zurück. betriebskostenfreies Atelier im Schloß Styrum von mindestens 25 qm.
Ausstellung am Ende des Stipendiums: Zum Abschluss sollen nach Möglichkeit die Arbeiten, die während des Aufenthaltes in Mülheim an der Ruhr entstanden sind, entweder im Rahmen der „Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler“, im Kunsthaus an der Meißelstraße oder an einem anderen Kunstort in Mülheim an der Ruhr öffentlich präsentiert werden.

Rahmenbedingungen, Bewerbungsverfahren ...hier


Wir machen Museum!, ein kommunales Kooperationsprojekt zwischen dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, der Camera Obscura Museum zur Vorgeschichte des Films und offenen Ganztagsgrundschulen aus Mülheim

Wir machen Museum!

Seit Januar 2015 ist das Kunstmuseum zusammen mit der Camera Obscura mit dem Projekt Wir machen Museum! Partner im Förderprogramm "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). In diesem Rahmen sind Filme entstanden, die das Projekt in beiden Museen vorstellen.

 



Stand: 15.01.2018

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