Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wird ausgeweitet

Fünf Ruhrgebietskommunen und Kreis Recklinghausen stoßen dazu - Mülheim mit dabei

Logo Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vorDas Land NRW weitet die Initiative "Kein Kind zurücklassen!" aus. Zu den 22 Kommunen, die jetzt in das Modellvorhaben aufgenommen wurden, gehören Bochum, Bottrop, Herne, Mülheim an der Ruhr, Dinslaken (Kreis Wesel) sowie der Kreis Recklinghausen. Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben umfasst das Netzwerk in der ersten Ausbaustufe jetzt 40 Kommunen. Dadurch werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

Die Initiative setzt auf Prävention und die Zusammenarbeit verschiedener Akteure wie Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte oder Polizei.
Die neuen Partner entwickeln nun einen eigenen Präventionsansatz, der aus drei Teilen besteht: einem Leitbild mit Zielvorgaben, einer Präventionskette mit gemeinsamen Angeboten und einem sozialräumlichen Monitoring, das die Effekte in den einzelnen Kommunen untersucht.

Die Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wurde zwischen 2012 und 2016 in einer Modellphase mit 18 Kommunen erfolgreich erprobt. Bis 2020 sollen alle interessierten Kommunen teilnehmen können. Insgesamt werden für die Ausweitung 2,3 Millionen Euro pro Jahr aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds investiert. Jede neue Kommune erhält eine jährliche Förderung in Höhe von 30.000 Euro. Erfolgreiche Ansätze werden im Netzwerk unter den Kommunen ausgetauscht.

Weitere Informationen: www.mfkjks.nrw und www.kein-kind-zuruecklassen.de.

Das Modelvorhaben wird begleitend in fachlicher Hinsicht evaluiert. Das Modul 4 "Wirkungsanalyse mit Mikrodaten" der wissenschaftlichen Begleitforschung ist im Referat V.1 - Stadtforschung und Statistik der Stadt Mülheim an der Ruhr beheimatet. Hier finden Sie weitere Informationen zu "KeKiz - Kein Kind zurücklassen"


Stand: 12.01.2017

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