Landschaftsplan - Abschnitt A 4.2 - Relief

Das prägende morphologische Element ist das Ruhrtal, das die Stadt Mülheim von Nordwesten nach Südosten durchquert. Der ebene Talboden ist zunächst ca. 1 km breit, verengt sich an der Mülheimer Pforte auf etwa 500 m, um dann talabwärts in eine weite Niederungszone überzugehen. Östlich bzw. nordöstlich des Ruhrtals steigt das Gelände in mehreren Terrassentreppen bis zu einer Hochfläche an, in die mehrere Täler eingeschnitten sind. Während im Bereich der Terrassenplatten das Gelände eben bis schwach geneigt ist, treten an den Terrassenabfällen mäßig bis stark geneigte Hänge auf.

Im Gegensatz dazu zeigt das Gebiet südwestlich der Ruhr nur ein Terrassenniveau, das zudem durch Erosion in einzelne Kuppen aufgelöst worden ist. Hinzu kommen tektonisch bedingte Niveauunterschiede. Der nördliche "Flügel" der Terrassenplatte (Bereich Uhlenhorst) fällt nach Westen entlang eines Terrassenabfalls stark zur Rheinniederung hin ab, während nach Südosten nur ein leichter Geländeabstieg in eine Mulde zu verzeichnen ist. Diese von Mülheim-Saarn zum Entenfang verlaufende Mulde wurde einst von der Ruhr durchflossen, sie trennt den nördlichen vom südlichen Terrassenflügel. Vereinzelt sind in die Terrassenplatte Täler mit steilen Hangneigungen eingeschnitten, die aber nicht die Größe der rechtsruhrischen Täler erreichen.


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Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Umweltschutz. 

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Stand: 02.12.2005

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