Katrin Lange
Geboren 1942 in Berlin
Katrin Lange studierte Theaterwissenschaft und war als Dramaturgin an verschiedenen Theatern engagiert.
Seit 1982 arbeitet sie als Journalistin und freischaffende Autorin.
Stücke (Auswahl)
Die Havarie 1986
Lisa, die Brandstifterin 1990
Das Mädchen Kiesel und der Hund 1997
Die Frau vom Fischer und der Fischer selber 2006
Drachentod und Käsebrot 2006
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft 2007
Unter hohem Himmel: Parzival 2007
Ich, Grete Beier, Mörderin. 2008
Warn zwei Brüder einst in Sachsen 2009
Alice: Im Wunderland! UA 12.02.2009, Junges Schauspielhaus Düsseldorf, Regie: Renat Safiullin - „KinderStücke 2010“
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren 2010
Außerdem schrieb Katrin Lange eine große Zahl von Hörspielen für Kinder und Erwachsene.
Preise, Auszeichnungen
1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterpreis für „Vineta. Zweimal hin und zurück“
1997 Einladung zum Vierten Deutschen Kinder- und Jugendtheater-Treffen (DAS MÄDCHEN KIESEL UND DER HUND)
2006 Nominierung für den Deutschen Kindertheaterpreis mit IKAR – ZU WASSER, ZU LANDE, IN DER LUFT
2008 Deutscher Kindertheaterpreis für UNTERM HOHEN HIMMEL: PARZVIAL
nach Motiven von Lewis Carroll
Junges Schauspielhaus DüsseldorfDiese Geburtstagsparty ist nicht harmonisch: Karl sucht die Glotze, auch Ada und Mabel wollen fernsehen. Dann fordern sie lautstark "Torte, Torte, Torte", und Alice soll gefälligst aufhören, ihr selbst komponiertes Lied für Willi zu singen. Katrin Lange hat ihre "Alice: Im Wunderland!" nach Motiven von Lewis Carroll in eine Rahmenhandlung eingepasst: Das Stück beginnt im Kinderzimmer und es endet dort.
Alice ist bei Katrin Lange ein eigensinniges, phantasiebegabtes Kind, das mit Willis Stoffhasen durch einen Zauberspiegel ins Wunderland fällt. In beiden Welten, in der realen wie im Traum-Land, herrschen Eitelkeit, Fressgier und Neid. Der Streit um die Torte droht im Wunderland im Krieg zwischen Königin und Herzogin zu eskalieren. Alice soll diesen Krieg verhindern. Denn noch ist die Torte nicht fertig gebacken.
Katrin Lange fügt in ihrer sprachlich kraftvollen "Alice" Themen und Motive der literarischen Vorlage zu einer bilderstarken Abenteuerreise. Das Thema Krieg und seine bedrohlichen Vorboten werden kontrastiert durch Komik und Nonsens. Ob man dem doppelten Frieden zum Schluss trauen darf?
Nina Peters
Uraufführung am 12. Februar 2009, Junges Schauspielhaus Düsseldorf
Inszenierung: Renat Safiullin
Bühne und Kostüm: Ella Späte
Musik: Mathias Haus
Choreografie: Marcus Grolle
Dramaturgie: Stefan Fischer- Fels
Regieassistenz: Jörg Schwahlen
Mit
Tina Amon Amonsen
Sina Ebell
Till Frühwald
Insa Jebens
Friederike Linke
René Schubert
Alexander Steindorf
Mathias Haus (Musik)
Spieldauer: 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
Ab 6 Jahren, Klassen 1 – 5
Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur GmbH, Berlin
www.verlag-autorenagentur.de
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