Archiv-Beitrag vom 17.12.2008Leben und Leidenschaft in deiner Stadt - Aktuelle Ausstellung in der Sozialagentur Styrum

 

"Wie fühlst du dich in deiner Stadt?"

Eine Ausstellung als gelungenes Beispiel für künstlerische Auseinandersetzung und Kooperation.

Seit dem 6. Mai 2008 bis zum Jahresende bereichern zwei Kunst-Ausstellungen von Schülerinnen und Schülern der Willy-Brandt-Schule die Sozialagentur Styrum.

"Wie fühlst du dich in deiner Stadt?" war die Ausgangsfrage zu plastischen Arbeiten des Wahlpflichtkurses des 10. Jahrgangs der Willy-Brandt-Schule. Unter Anleitung ihres Kunstlehrers Andreas Prions fertigte der Kurs weiße Figuren auf schwarzem Grund, die Gesten zum "Heimatgefühl" der Schülerinnen und Schüler wiederspiegeln. Titel wie "Sport macht Spaß - Die Ehe ist gefährlich – Manege frei" spiegeln die Bandbreite der Themen wieder.

"Heimatgefühle" in Styrum


In einer zweiten Ausstellung werfen Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs einen künstlerischen Blick auf die "Sehenswürdigkeiten in Mülheim". Der Wasserbahnhof findet sich dort genauso wieder, wie die Stadthalle, die Camera Obscura und Embleme von ortsansässigen Firmen. Angeleitet und unterstützt wurden die jungen Künstler in ihren Malereien von ihrer Kunstlehrerin, Elke Schlierkamp.

Unter dem Thema: meinestadt.de entstanden Acrylbilder im Gundkurs 12 von Elke Schlierkamp, die markante Bauten oder Sehenswürdigkeiten der eigenene Stadt zeigen. Der Bildauftrag enthielt die Fragestellung, welche Facetten der Stadt Mülheim auf der Startseite der Homepage zu sehen sein sollten. So entstanden neben naturalistischen Studien auch Montagen mit Hinweisen auf Ausflugsziele und typische Kennzeichen der Stadt. Manche Schülerinnen und Schüler lernten so, ihre Stadt bewusster wahrzunehmen. Aber was ist eine Stadt ohne fröhliche und bewegte Menschen. Deshalb ist die Ausstellung nur in Kombination mit oben genannten Plastiken der Kunstwerkstatt denkbar. Hier stand der Ausdruck von Gefühlen im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses - Kunstwerkstatt des 10. Jahrgangs sollten ihr "Heimatgefühl" ausdrücken. Die unterschiedlichen Gesten wurden in Form von Pappmasche-Figuren umgesetzt. Durch die Farbreduktion der weißen Figuren aus schwarzem Grund konnten die Schüler ihren Gefühlsausdruck steigern.


 

 Ausstellung in der Sozialagentur Styrum. Schüler der Willy-Drandt-Schule. 17.12.2008 Foto: Walter Schernstein

v.l.: Wibke Überschär, Steven Raymond Urry, Melina Jubt und Natalie Serra - Schüler der Willy-Brandt-Schule mit den Kunstwerken in den Räumen der Sozialagentur Styrum (Foto: Walter Schernstein) 

Seit der Eröffnung der Sozialagentur Styrum im Dezember 2002 finden dort regelmäßig Ausstellungen von Mülheimer Künstlern und Projekten statt.

Eine entsprechende Kooperation zwischen der Willy-Brandt-Schule und der Sozialagentur Styrum findet bereits zum dritten Mal statt. Die Erfahrung in diesen drei Jahren hat gezeigt, dass neben dem künstlerisch-ästhetischen Aspekt die Schülerausstellungen immer wieder auch zu Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialagentur Anlass geben, manchmal sogar aufklärend wirken. Öfters ist im Zuge dessen ein Perspektivwechsel zu beobachten, der durch Aussagen wie "So habe ich das noch nie betrachtet"  deutlich wird.

 

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Stand: 17.12.2008

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