Archiv-Beitrag vom 29.08.2012Lehrer aus Sri Lanka besuchten die Initiatorin von "Mülheim hilft"!

Seit dem vergangenen Wochenende sind P.P. Edison und L.A.P. Ruwan Dharmasiri aus Sri Lanka in Mülheim zu Gast.
Mr. Edison ist der Direktor der Bata atha South School in Hun-gama, Sri Lanka. Mr. Dharmasiri ist sein Vorgänger. Mit ihm hat der Internationale Club der Schlitzohren die Unterstützung der Bata atha-Schule nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 im Rahmen der von Oberbürgermeisterin Dag-mar Mühlenfeld initiierten Aktion "Mülheim hilft!" organisiert. OB Mühlenfeld hat die Gäste aus Sri Lanka sowie Vertreter des „Schlitzohrenclubs“ und der Luisenschule im Rathaus begrüßt.

„Ich freue mich, dass Sie uns in Mülheim besuchen und ich Sie heute persönlich im Rathaus begrüßen darf. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Erzählungen zum jetzigen Stand unseres gemeinsamen Hilfsprojektes“, so die Oberbürgermeisterin zu Beginn des kleinen Empfangs in ihrem Büro.

P.P. Edison und L.A.P. Ruwan Dharmasiri sind glücklich, endlich diejenigen kennenlernen zu können, die sie seit der verheerenden Katastrophe in ihrem Heimatdorf so tatkräftig unterstützen, und Danke zu sagen für die große Hilfe. Möglich wurde die Reise durch Mülheimer Sponsoren.

Lehrer aus Sri Lanka besuchen die Initiatoren von

P.P. Edison und L.A.P. Ruwan Dharmasiri, Lehrer aus Sri Lanka, neben Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (2.v.r.), Vertretern des "Schlitzohrenclubs" und LuisenschülerInnen. (Foto: Walter Schernstein)

Die beiden Lehrer übermittelten der Oberbürgermeisterin, den „Schlitzohren“ und den SchülerInnen der Luisenschule die herzlichsten Grüße der Bata atha South School und berichteten von den vielen positiven Entwicklungen, die dort dank der bisherigen Spendengelder möglich wurden: So konnten beispielsweise neue Einrichtungsgegenstände und Unterrichtsmaterialien angeschafft, der Englischunterricht erweitert und vielleicht bald auch ein Internetzugang eingerichtet werden. „Damit es mit der Verständigung besser klappt,“ erklärt Mr. Dharmasiri.

Die LuisenschülerInnen sind schon ganz begierig darauf, ihren Schulfreunden in Sri Lanka E-Mails schreiben zu können. Sie sind seit langem mit großen Engagement bei der Aktion „Mülheim hilft!“ dabei, haben fleißig Gelder gesammelt, unter anderem durch ein Sponsorenradfahren, und Briefe geschrieben, die sie gemeinsam mit einem Scheck über 2.600 Euro am Freitag (31.8.) in der Luisenschule an Mr. Edison und Mr. Dharmasiri übergeben haben.

Scheckübergabe Mülheim hilft!, in der Luisenschule an die Gäste aus Sri Lanka. 31.08.2012 Walter Schernstein

Scheckübergabe "Mülheim hilft!" in der Luisenschule an die Gäste aus Sri Lanka (Foto: Walter Schernstein)

Kurtludwig Lindgens und Ina Pfeng-Bungert vom Internationalen Club der Schlitzohren e.V., sehen in dem Besuch ein erstes zartes Pflänzchen für den Beginn einer langjährigen Freundschaft. „Wir hoffen, dass auch Lehrer aus Mülheim nach Sri Lanka reisen und sich so ein dauerhafter Austausch entwickeln kann,“ erklärt Lindgens.
Die Schule wird seit der Tsunami-Katastrophe 2004 vom Internationalen Club der Schlitzohren e.V. in Verbindung mit der Aktion "Mülheim hilft", unterstützt durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim, gefördert.



Hintergrund:

Der Internationale Club der Schlitzohren e.V., der weltweit bedürftige Kinder unterstützt, hatte sich nach der unglaublichen Flutkatastrophe im Dezember 2004 der von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld initiierten Aktion "Mülheim hilft" angeschlossen und über seine Mitglieder und Sponsoren 60.000 Euro gesammelt. Der Rat der Stadt schloss sich der Idee der "Schlitzohren" an, diese Spendengelder - neben den zahlreichen weiteren eingegangenen Spenden für die Aktion in Höhe von rund 30.000 Euro - voll und ganz auf den Aufbau einer Dorfschule und die zerstörte Infrastruktur des Dorfes Kalamatya auf Sri Lanka zu konzentrieren. Im Distrikt Hambantota im Süden des Landes wurden seither mit sehr viel Fleiß und persönlichem Einsatz kleine Häuser gebaut und eine Schule ausgestattet

Die 800-Seelen-Gemeinde liegt im Süden Sri Lankas, rund 250 km von der Landeshauptstadt Colombo entfernt. Die Region zählt zu den ärmsten im Umkreis. Der Tsunami hatte die Fischerdörfer ringsum unter seinen Wassermassen begraben. Auch die Dorfschule wurde dabei zerstört. "Mit Mülheimer Hilfe wurde sie wieder aufgebaut," freut sich Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Informationen auch auf der Internetseite des "Internationalen Club der Schlitzohren e.V.".

Deren Vorsitzende Cornelia Schwabe und Walter Schernstein geben unter den unten genannten Kontaktdaten ebenfalls gerne Auskünfte über die Arbeit des Vereins und zur Aktion "Mülheim hilft".

Kontakt


Stand: 03.09.2012

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