Lernwerkstatt Natur im Witthausbusch
Ein Ergebnis der Mülheimer Bildungsoffensive
Bereits seit 2006 besuchen Mülheimer Kindergärten das Glashaus im Witthausbusch. In der ersten Phase bis 2008 konnten die Gruppen für jeweils eine Woche Erfahrungen in der Natur sammeln.
In Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln soll der reform-pädagogische Ansatz in der Natur in einem Theorie- und Praxismodell einen größeren Kreis Interessierter zugängig gemacht werden. Dazu bedarf es vertiefter Kenntnisse. Deshalb wird von 2009 an bis 2011 eine geänderte Struktur verfolgt: Die nach einer Bewerbung ausgewählten Kindergärten kommen innerhalb eines Jahres dreimal für eine Woche mit den gleichen Erzieherinnen und Kindern in den Witthausbusch. Es gibt ferner sechs Fortbildungstage für die Erzieherinnen und Hospitationen in den Einrichtungen. Ziel ist es, sowohl insgesamt 48 Erzieherinnen fortzubilden als auch Anregungen für die Einrichtungen zu geben, wie auch im Alltag durch Beobachtung und Dokumentation Bildungsprozesses bei den Kindern nachhaltiger gefördert und gesichert werden können.
Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität zu Köln die theoretisch erhobenen und praktisch erlebten Erkenntnisse verschriftlichen, liegt für die Elementarpädagogik ein Handbuch mit curricularen Hinweisen für Aus- und Fortbildung und didaktischen Anregungen für die Bildung der Kinder vor. Damit hat die Bildungsstadt Mülheim an der Ruhr einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Lernen in der Natur ermöglicht.
Kontakt
Ein Projekt der Stadt Mülheim an der Ruhr in Zusammenarbeit mit und unter wissenschaftlicher Leitung der Universität zu Köln. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung, das Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und die Leonhard-Stinnes-Stiftung.
Stand: 03.09.2010











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