Lohnende Ausstellung im Museum Alte Post:"Flott aus der Hand" ( bis 21. April 2003)

Die umfangreiche graphische Sammlung des Kunstmuseums Mülheim hat es möglich gemacht eine thematische Ausstellung zusammenstellen, die in der Zeit vom 25. Januar bis zum 21. April 2003 neue Zusammenhänge präsentiert.
Unter dem Titel „Flott aus der Hand“ werden zirka 160 Handzeichnungen gezeigt. Der diesmal gewählte Aspekt hebt vor allem die Technik der Kunstwerke hervor. Diese richtet sich nach den unterschiedlichen Malmitteln, die Künstler für ihre Werke verwenden. Es wird dabei zwischen festen und flüssigen Malmitteln unterschieden, die natürlich differenzierte Gestaltungsweisen hervorrufen. Bleistift, Kohle, Kreiden, Pastellstifte u.a. geben die Pigmente direkt auf den Bildträger ab, Tuschen und Tinten werden mit Federn aus unterschiedlichem Material aufgebracht. Den zeitlichen Beginn der Ausstellung markieren Bleistiftzeichnungen des damals berühmten Münchner Künstlers Wilhelm von Kaulbach (1805 – 1874), der seine Jugend in Mülheim an der Ruhr verlebte und dessen Eltern hier verstarben.

Selbstbildnis Otto Pankok, Rötelzeichung 1912


Neben der Aufgliederung nach benutzen Malmaterialien werden aber Schwerpunkte gebildet, in denen die Werke der Mülheimer Künstler wie Heinrich Siepmann und Otto Pankok ausgebreitet werden. Die Palette der technischen Möglichkeiten, die ein Künstler verwendet, werden so nebeneinander zum Vergleich dargestellt.
Ein überraschender Moment der Ausstellung sind eine Anzahl von Zeichnungen, die Bildhauer wie Hermann Lickfeld, Grete Schick, Will Brands, Peter Könitz, Wolfgang Liesen und Norbert Kricke erstellt haben und die öffentlich bisher noch nicht zu sehen waren.

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Stand: 21.02.2003

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