Archiv-Beitrag vom 14.10.2011Luftreinhalteplan Ruhrgebiet tritt in Kraft

Der aktualisierte und von den drei beteiligten Bezirksregierungen Arnsberg,
Düsseldorf und Münster überarbeitete gemeinsame Luftreinhalteplan für das
Ruhrgebiet ist fertig gestellt und tritt am 15. Oktober 2011 in Kraft.

Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet - Teilgebiet West liegt jetzt öffetnlich aus.Er besteht aus den drei Teilplänen Nord (Bezirksregierung Münster), Ost (Bezirksregierung Arnsberg) und West (Bezirksregierung Düsseldorf).

Somit gibt es ab 1. Januar 2012 eine große zusammenhängende Umweltzone
im Ruhrgebiet.

Diese umfasst die Bereiche mit zu hohen Belastungen
durch die Schadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid. Ab 1. Januar 2013 ist
dann in der nächsten Stufe nur noch Fahrzeugen mit gelber oder grüner Umweltplakette und in der letzten Stufe ab 1. Juli 2014 nur noch Fahrzeugen
mit grüner Plakette die Einfahrt gestattet. Darüber hinaus sieht der Luftreinhalteplan
industrielle und verkehrliche Maßnahmen vor. Dazu gehören beispielsweise
die Ertüchtigung von Fahrzeugflotten der öffentlichen Hand und
des öffentlichen Personennahverkehrs sowie verkehrsplanerische und städteplanerische Maßnahmen.

Für die Städte im Ruhrgebiet gibt es bereits seit August 2008 einen Luftreinhalteplan
mit ausgewiesenen Umweltzonen. Im Regierungsbezirk Düsseldorf
umfasst der Plan die Städte Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Für die Städte im Ruhrgebiet gibt es bereits seit August 2008 einen Luftreinhalteplan mit ausgewiesenen Umweltzonen.Erste Erfolge dieses Planes und der damit verbundenen Minderungsmaßnahmen sind mittlerweile erkennbar. Die Belastungen innerhalb bestehender Umweltzonen sind im Durchschnitt stärker zurückgegangen als außerhalb dieser Zonen. Jedoch stellen die Belastungen durch Stickstoffdioxid weiterhin ein großes Problem dar.
Hier sind die weiteren Maßnahmen des neuen Planes erforderlich, um die von der EU vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten und den Gesundheitsschutz zu verbessern.

Der Teilplan West wird in der Zeit vom 17. Oktober 2011 bis einschließlich 31. Oktober 2011 bei den Städten Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie bei der Bezirksregierung Düsseldorf zur Einsichtnahme ausgelegt.

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Stand: 29.11.2011

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