Märchenstunde im Evangelischen Wohnstift Dichterviertel

Die 10. Vorleseveranstaltung des Projektes „Wenn ich einmal groß bin“ fand im Evangelischen Wohnstift Dichterviertel statt. Dort lauschten Jung und Alt gemeinsam einem spannenden Märchen: Katharina Zebranowski, Pflegefachkraft vom Sozialamt der Stadt Mülheim, las Kindern der Eppinghofer Grundschulen und Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnstifts vor.

Nachdem die Kinder von den Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Pflegepersonal herzlich in Empfang genommen wurden, haben alle im gemütlichen Eingangsbereich des Wohnstift Platz genommen. Die Kinder boten den Seniorinnen und Senioren Plätzchen an und Katharina Zebranowski stellte sich als Vorleserin vor, auf Deutsch und auf ihrer Muttersprache Polnisch.

Jung und Alt hören der Vorleserin Frau Zebranowski zu.Dann begann Katharina Zebranowski das Märchen „Der Hase und der Igel“ vorzulesen und alle hörten gebannt zu. Am Ende der Geschichte waren sich alle einig, dass man nicht hochnäsig sein dürfe, wie der Hase in dem Märchen, der sich über den kleinen Igel mit den kurzen krummen Beinen lustig gemacht hatte − denn jede und jeder hat andere besondere Stärken.

Danach hatten die Kinder eine kleine Überraschung für die Bewohnerinnen und Bewohner und stimmten mit dem Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ auf die Weihnachtszeit ein. Die Seniorinnen und Senioren summten fröhlich mit, wer textsicher war, stieg gleich mit ein!

Nach dieser heiteren Zusammenkunft wurden die Kinder von Frau Stolze und Frau Körner vom Sozialen Dienst durch das Wohnstift geführt. Die Kinder durften sich die Gemeinschafts- und Arbeitsräume und sogar ein Zimmer einer Bewohnerin ansehen. Dabei fiel den Kindern auf, dass die Flure besondere Namen, wie zum Beispiel „Zaubergasse“, haben. Frau Stolze berichtete, dass die Etagen nach Eichendorff, Schiller und Goethe benannt sind und so lernten die Kinder ganz nebenbei auch noch drei deutsche Dichter kennen.

In der ersten Etage angekommen, las Katharina Zebranowski das Märchen „Die Sterntaler“ vor und es wurde nocheinmal gemeinsam gesungen. Im Anschluss daran berichtete sie von der verantwortungsvollen, wichtigen und schönen Arbeit im Pflegeheim.

Die Kinder bekamen an diesem Tag einen tollen Einblick in die Arbeit in einem Pflegeheim und lernten darüber hinaus den Lebensalltag der Menschen im Wohnstift kennen. "Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner war es eine schöne Abwechslung. Mit Kindern gemeinsam Geschichten hören und Lieder singen ist für sie immer eine große Freude", ergänzte Herr Rost, der Leiter des Wohnstifts. Der Besuch war eine bereichernde Begegnung für Jung und Alt!

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Stand: 02.12.2016

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