"Mehrsprachigkeit ist wie eine Tüte bunten Konfettis, die nur geöffnet werden muss"

Projekt an der Grundschule im Dichterviertel

Mehrsprachigkeit ist eine Ausgangsbedingung des Handels in der Schule. Denn die Klassenbilder bestehen nicht mehr nur aus deutschsprachigen Kindern, sie sind multikultureller geworden. Die Vermittlung von Deutsch als Zweit- und Bildungssprache ist dabei eine wichtige Aufgabe. Alle weiteren Sprachen, die die Kinder mit in die Schule bringen, sind darüber hinaus eine Ressource, die für das Lernen genutzt werden kann. Wenn Kinder angeregt werden, ihre Familiensprachen in den Unterricht einzubringen, ist das für alle eine Bereicherung. Und genau darum geht es im sogenannten MIKS-Projekt.

Aktuell nimmt die Grundschule (GS) am Dichterviertel teil.

Mehrsprachigkeit ist wie eine Tüte bunten Konfettis, die nur geöffnet werden muss - Projekt an der Grundschule im Dichterviertel - André Sicks

An der Auftaktveranstaltung nahm die Schule am Dichterviertel mit der Schulleiterin Nicola Küppers und Renate Naderwitz teil, für die Schulaufsicht Maria Jacobs sowie für das Kommunale Integrationszentrum Mülheim an der Ruhr Andrea Eikmeyer-Kitschenberg.

Foto: André Sicks

MIKS steht für Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung. Es wird durch die Universität Hamburg begleitet und wissenschaftlich ausgewertet sowie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in NRW gefördert. Lehrkräfte verschiedener Kommunaler Integrationszentren wie auch das KI in Mülheim an der Ruhr werden durch die Universität Hamburg entsprechend geschult. Diese Kolleginnen und Kollegen fungieren als Multiplikator*innen und geben ihr Wissen an eine Konzeptgruppe der Grundschule weiter.
Ihren ersten Qualifizierungstag im Rahmen des MIKS – Projektes hat die GS am Dichterviertel bereits mit dem Kommunalen Integrationszentrum durchgeführt. Derzeit befindet sich die Schule in der Erprobungsphase eigens entwickelter Vorhaben wie zum Beispiel die Erweiterung der Schulbibliothek mit Büchern in verschiedenen Sprachen, das Malen eines eigenen Sprachenportraits im Kunstunterricht sowie als „Tipp des Tages“ das Zählen und Rechnen in der „Herzenssprache“. Am Ende (2019) soll ein umfassendes Konzept sprachlicher Bildung stehen, das die Vielfalt von Sprachen besser nutzt.

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Stand: 12.01.2018

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