MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz: Gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt

 

 

Neues Logo der Mülheimer Initiative für Toleranz, erstellt durch Klaus Wichm,ann

 

"Ein jeder/eine jede, der/die sich außerhalb des Geburtslandes aufhält, ist (dort) Ausländer/Ausländerin!"

Wer ist die MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz?

Auf Initiative der damaligen Oberbürgermeisterin Eleonore Güllenstern hat sich unmittelbar nach dem schrecklichen Brandanschlag in Solingen ein Gesprächkreis zusammengefunden. Am 1. Juni 1993 trafen sich erstmals 49 Frauen und Männer als Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Wirtschaft und bürgerschaftlichen Gruppen zum "Runden Tisch gegen Ausländerfeindlichkeit", um gemeinsam in unserer Stadt aktiv zu werden für Toleranz und Akzeptanz. Seither gab es viele Sitzungen - und zwei Umbenennungen: Der MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz trägt damit der veränderten Situation, dass immer größere Bevölkerungsgruppen von gewalttätigen Übergriffen Rechtsradikaler betroffen sind, Rechnung. Und auch die Zahl der Teilnehmer hat inzwischen erfreulicherweise weiter zugenommen, wie auch die Anzahl der an der MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz vertretenen Organisationen angestiegen ist. Das beweist, dass die Intentionen der MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz von vielen Gruppierungen in unserer Stadt getragen und gefördert werden. Denn es ist für eine große Zahl von Mülheimern nicht hinnehmbar, dass es in unserem Land erneut zu Aufmärschen Rechtsradikaler und gewalttätigen Übergriffen auf Minderheiten kommt. Stellenweise scheint zudem ein Klima der Gleichgültigkeit, der heimlichen oder sogar der offenen Zustimmung gegenüber dieser erschreckenden Entwicklung zu herrschen.

 

Was sind die Ziele?

"Jeder Mensch, der in unserer Stadt lebt, ist vor Gewalt und Verfolgung zu schützen! Wir alle haben dafür zu sorgen, dass niemand in Angst leben muss" - Dies ist eines von vielen Zielen die wir uns vorgenommen und in der "Mülheimer Erklärung" festgelegt haben.

 

MIT- Mülheimer Initiative gegen Rassismus Diskriminierung und Gewalt

Werbeplakat: Miteinander für Gerechtigkeit

Arbeiten Sie mit!

"Der Staat wäre überfordert, stünde er allein im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlich oder Antisemitismus. Gefordert sind hier alle, besonders die gesellschaftlichen Gruppen. Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Arbeitgeber und Arbeitsnehmer sind gefordert, jeder in seinem Bereich zur Überwindung des Rassismus beizutragen..." (Bundespräsident Roman Herzog, Eröffnungsveranstaltung "Europäisches Jahr gegen Rassismus 1997", 4. März 1997 in Berlin)

 

 

Dieses Bild zeigt die Titelseite einer veröffentlichten Dokumentation des Kreativ-Wettbewerbes der MIT - Mülheimer Initiative für Toleranz: "Viele Kulturen: Eine Stadt!", der 1996/1997 durchgeführt worden war und sich an Kinder und Jugendliche gerichtet hatte.

 

 

Feedback:

Wir sind offen für Ihre Fragen, Anregungen, Vorschläge, aber auch Kritik! Bitte wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner im Amt für Ratsangelegenheiten und Bürgerinformation oder an das Agendabüro!

 

Collage -  Viele Kulturen

Kontakt


Stand: 04.10.2011

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