Archiv-Beitrag vom 07.10.2008Mit Ruhrbania erhält Mülheim ein neues Gesicht

Ruhrbania: Leitungstrasse wird freigeschlagen

Anlässlich der Protestaktionen im Vorfeld der Rodungen und Fällungen, die zur Vorbereitung des ersten Baufeldes entlang der zukünftigen neuen Ruhrpromenade in den Ostruhranlagen notwendig sind, ruft Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld zur Sachlichkeit auf. "Die Entscheidung für Ruhrbania ist demokratisch und mit großer parlamentarischer Mehrheit gefallen. Jetzt folgt die logische Konsequenz der Beschlussfassung - die Realisierung des Stadtentwicklungsprojektes!"

Ruhrbania: Morgen wird schöner-

Dass Rodungen und Baumfällungen notwendig würden, um die entsprechenden Baufelder und somit auch die gewünschte Ruhrpromenade zu gewinnen, war allen Beteiligten von Anfang an klar. "Ich bin immer für den Erhalt von Grün und Bäumen in unserer Stadt, sofern es möglich ist. Hier geht es aber um unvermeidliche Arbeiten. Mit Ruhrbania wird sich die Stadt zu ihrem Gunsten entwickeln. Mülheim verliert nicht sein Gesicht, es erhält ein neues, ein schöneres Gesicht!. Mich erinnern die Proteste im Übrigen an ähnliche Aktionen gegen die Realisierung der MüGa. Die waren damals auch völlig überzogen."

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Für das zukünftige Baufeld müssen Leitungen parallel zum Ruhrufer verlegt werden. Dazu wurde vorab genau geprüft, wie die Wurzeln verlaufen, damit auch die zu erhaltenen Bäume nicht unnötig beschädigt werden. Jetzt wird die erforderliche Trasse freigeschnitten und einige Bäume müssen gefällt werden. "Die Planungen sind so ausgelegt, dass es so Wenige wie möglich sein werden," verspricht Projektentwickler Günther Helmich.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld erinnert daran, dass hinter der Eisenbahnbrücke – parallel zum Gesundheitsamt, dort wo jetzt eine Kaimauer ist – bald neues Grün mit vielen Baumstandorten entstehen soll. "Wir haben uns für Ruhrbania entschieden, weil wir die Zukunftsfähigkeit Mülheims und unserer Innenstadt sichern wollen. Ich bitte die Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt die notwendigen Arbeiten und somit den Forstschritt unserer Stadt nicht zu behindern, nicht zuletzt, um sich oder andere nicht zu gefährden."

 

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Stand: 07.10.2008

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