Archiv-Beitrag vom 20.04.2012Mitfahren. Mitsparen. Mitpendeln.

Mitpendler gesucht - Jetzt einsteigen!

Schild Mitpendler, einsteigen, mitfahren, mitsparen, VRR-Projekt ersetzt das Projekt PendlernetzExplodierende Kraftstoffpreise, überfüllte Straßen, langwierige Parkplatzsuche: Das Autofahren ist längst kein Vergnügen mehr, am wenigsten im Berufsverkehr. Fahrgemeinschaften zu bilden kann eine Lösung für das Problem sein. Wie aber findet man zu einer Fahrgemeinschaft zusammen? Was ist am Anfang zu beachten? Das Projekt Mitpendler der Stadt und von 31 weiteren Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen fördert die Bildung von Fahrgemeinschaften, egal ob für Berufspendler oder für den Freizeitverkehr.

Die steigenden Kraftstoffpreise, zusammen mit den hohen Unterhaltskosten für PKW, erzeugen immense Kosten für die Fahrt zur Arbeit mit dem eigenen Auto. Neben hohen Kosten jedoch bedeutet das Fahren zur Arbeit (und in der Freizeit) für viele Menschen großen Stress. Denn die Straßen sind gerade im Berufsverkehr überlastet. Hinzu kommt der Umweltaspekt, der sich aktuell durch die Ausweisung von Umweltzonen in den Städten bemerkbar macht.

Alle diese Belastungen lassen sich durch das Bilden einer Fahrgemeinschaft und das Abwechseln am Lenkrad einfach reduzieren. Denn die Fahrgemeinschaft bietet zahlreiche Vorteile: Die Teilnehmer sparen Geld, schonen die Nerven und entlasten die Umwelt. Außerdem kommt man ausgeruhter und entspannter an, ist fitter und leistungsfähiger.
Damit nicht genug: Aus Befragungen erprobter Fahrgemeinschaften geht hervor, dass sich die Kontakte der Teilnehmer nicht nur auf das gemeinsame Fahren beschränken. Wer zusammen fährt, spricht natürlich auch über andere Dinge, tauscht Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen aus, von guten Autowerkstätten bis zu Hobbys, von neuen Rezepten bis zu Urlaubszielen. Häufig bilden sich sogar Freundschaften. Dann kann es üblich sein, dass die Fahrgemeinschaft kleine Umwege macht, falls ein Teilnehmer beispielsweise zur Apotheke muss oder man erledigt gemeinsam Einkäufe. Und eine weitere Folge sind weniger Autos auf den Straßen und in den Städten.

"Es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht!"

Alle städtischen Kollegen und Mülheimer Bürger können sich hier auf der Online-Plattform für Pendler über das kostenlose Mitpendler-Angebot informieren.

Sollte noch keine passende Mitfahrgelegenheit eingestellt sein, liefert Mitpendler eine Fahrplanauskunft mit der passenden Verbindung mit Bus und Bahn. "Das ist nicht immer ein Ersatz für das Auto, aber mancher Autofahrer hat schon gestaunt wie schnell man sich mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Ruhrgebiet fortbewegen kann," so Martin Schröer vom Amt für Verkehrswesen und Tiefbau.

Martin Schröer vom Amt für Verkehrswesen und Tiefbau wirbt für das Projekt Mitpendler der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Banner werben ab sofort im Stadtgebiet zusätzlich für das kostenlose Angebot.
"Suchen Sie sich jetzt einen Mitpendler! Tragen Sie sich jetzt ein, bieten Sie sich an," ruft Martin Schröer alle Kollegen und die Mülheimer Bürgerschaft auf. "Mitmachen lohnt sich! Aktuell  besuchen bis zu 4.300 Personen monatlich die Website. Und je mehr Mitfahrer angemeldet sind, desto größer ist das Angebot für jeden."

Unterstützt wird das Projekt insbesondere von der Klimaschutzinitiative, dem Amt für Verkehrswesen und Tiefbau und von "Mülheim mobil".

Die Zahl der "Mitpendler" wächst

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) meldet aktuell "Die Online-Börse der Kommunen und Verkehrsunternehmen in NRW für Fahrgemeinschaften verbucht stetig steigende Nutzerzahlen. Rund 1.500 Pendler bieten derzeit eine Mitfahrgelegenheit über das vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verwaltete Portal. Bis zu 4.300 Nutzer besuchen die Website pro Monat.
Das Portal bietet die deutschlandweit einzigartige Möglichkeit, kostenlos Fahrgemeinschaften anzubieten oder zu suchen und diese mit dem ÖPNV-Angebot zu verknüpfen."

"Mitpendler.de" startete im Januar 2009 mit 20 Partnern. Mittlerweile sind der Arbeitsgemeinschaft 32 Kommunen und Kreise beigetreten. Im Ruhrgebiet beteiligen sich neben Mülheim an der Ruhr der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Kreise Unna und Wesel, die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm und Oberhausen.

Weitere Infos unter www.mitpendler.de

Kontakt


Stand: 20.04.2012

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