Mittelstandsfreundliche Verwaltung

26 Städte und Gemeinden haben sich verständigt einen Ruhrgebietsparkausweis für Handwerker herauszugeben. Sie gelten in den Städten Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, im Ennepe- Ruhr-Kreis mit den Stadtgebieten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter und Witten und im Kreis Recklinghausen mit den Stadtgebieten Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop.

  "In unserem städtischen Projekt Mittelstandsfreundliche Verwaltung war ein spezieller Parkausweis aus dem Kreise der Handwerkerschaft gefordert worden. Ich freue mich, dass dieser flächendeckende Parkausweis für Handwerker jetzt Realität wird," so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Die neuen Ruhrgebietsparkausweise berechtigen zum Parken in Parkzonen mit Parkscheiben, Parkuhren oder Parkscheinpflicht ohne Gebühr und zeitliche Beschränkung, in eingeschränkten Haltverbotszonen, in Zonenhaltverboten in Bewohnerparkzonen sowie in Fußgängerzonen. Berechtigte sind Handwerksbetriebe für ihre Service -und Werkstattfahrzeuge. In Verbotsbereichen wird das Parken während der Reparatur- und Montagearbeiten erlaubt. Die Genehmigungen gelten nicht für das Parken am Betriebssitz.

• Anträge werden bei der Verkehrsbehörde des Firmensitzes gestellt. In Mülheim ist dies das Straßenverkehrsamt im Ordnungsamt am Steineshoffweg.

• Jeder Parkausweis gilt für ein Fahrzeug sowie ein Ersatzfahrzeug - die Kennzeichen sind anzugeben. Entsprechend dem Bedarf können mehrere Parkausweise beantragt werden. • Parkausweise sind im Original mitzuführen und somit für ein Fahrzeug verwendbar.

• Parkausweise gelten jeweils ein Jahr. Die Jahresgenehmigung kostet 120,– Euro.

"Mit dem ruhrgebietsweiten Handwerkerparkausweis haben wir ein weiteres Stück Bürgerorientierung realisieren können," unterstreicht OB Dagmar Mühlenfeld. "Kein Handwerksunternehmen, welches auch in den Nachbarstädten aktiv ist, muss mehr durch die Rathäuser ziehen, um die jeweilige Ausnahmegenehmigung der betroffenen Stadt einzuholen." Der Revier-Parkausweis erleichtere dem Handwerk sein Schaffen und stütze so den Mittelstand, betont Mühlenfeld. "Die jetzt geschlossene interkommunale Vereinbarung ist für mich ein positives Beispiel für den wünschenswerten Bürokratie-Abbau."

In Vertretung der Oberbürgermeisterin – die in Mülheim die Hauptausschuss-Sitzung leiten musste – unterzeichnete Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort in Gelsenkirchen die Vereinbarung.

Kontakt


Stand: 09.06.2005

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Bookmarken | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel