"mobiLES" – Literaturlesungen im Bus
Unter dem Aktionstitel "mobiLES" lesen die drei hoch-karätigen Autoren John von Düffel, Guy Helminger und Kurt Vennemann 90 Minuten lang aus ihren Werken in drei Bussen der MVG. Im Rahmen der "Herbstblätter" organisiert die Stadtbücherei die Sonderfahrten, die am kommenden Freitag (19.10.) um 19.00, - Treffen 18.45 Uhr am Betriebshof Duisburger Str. 78 - starten.
Die Aktion "mobiLES", Literaturlesungen im Öffentlichen Personennahverkehr, wurde vor zwei Jahren vom NRW Kultursekretariat ins Leben gerufen. Nach den großen Erfolgen findet die Veranstaltung in diesem Jahr in Mülheim an der Ruhr, Bielefeld, Essen und Krefeld statt.
Das Konzept der Veranstaltung verspricht Abwechslung: Drei Busse fahren jeweils mit einem Autor und den literaturinteressierten Fahrgästen vom Betriebshof 30 Minuten lang in verschiedene Richtungen. Während dieser Zeit lesen die Autoren aus ihren Werken. Nach 30 Minuten treffen sich die Busse wieder am Betriebshof, wo der Bus gewechselt werden kann. Für die Gäste gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder einem Autor 90 Minuten lang die Treue zu halten oder alle Autoren zu hören.
Eine Karte kostet 5 EURO und ist in der Stadtbücherei erhältlich.
Autorenportäts:
John von Düffel
Geboren 1966 in Göttingen, Theater- und Filmkritiker, Dramatiker und Übersetzer. Für sein Erfolgsdebüt Vom Wasser (1998) wurde er u.a. mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt er für seinen Roman Houwelandt (2004) den Preis "Das neue Buch" des Verbandes deutscher Schriftsteller. Darüber hinaus erschienen von ihm Zeit des Schwindens (2000), Ego (2001) und die gesammelten Feuilletons Wasser und andere Welten (2002). Sein neuester Roman heißt Beste Zeiten und erscheint im August 2007.
Guy Helminger
Geboren 1963 in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), lebt seit 1985 in Köln. Er studierte Philosophie und Germanistik in Luxemburg, Heidelberg und Köln. Helminger schreibt Lyrik, Erzählungen, Hörspiele und Theaterstücke. 2002 erhielt er den Prix Servais, 2004 den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Vor allem wird er lesen aus: Etwas fehlt immer – Erzählungen. Darüber hinaus erschienen sind u.a. gemeinsam mit Manuel Andrack Die Ruhe der Schlammkröte sowie Morgen war schon und Rost.
Kevin Vennemann
Geboren 1977 in Dorsten, lebt in Wien und Berlin. Studium der Anglistik, Judaistik und Geschichte in Köln, Innsbruck, Berlin und Wien.
Auszeichnungen: 2003 Literaturpreis Schreiben zwischen den Kulturen der Stadt Wien, 2006 Förderpreis Literatur der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, 2007 Heimrad-Bäcker-preis
Veröffentlichungen u.a.: Wolfskinderringe (2002), Nahe Jedenew (2005), Mara Kogoj (2007)
Kontakt
Stand: 12.10.2007













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