Archiv-Beitrag vom 17.09.2007Mülheim am Meer

LABYRINTH DER ERINNERUNGEN / WER HAT MEINE SCHUHE VERGRABEN?

7. bis 17. August

20 Uhr

Der Eintritt ist frei

 

Das Theater an der Ruhr - im historischen Raffelbergpark gelegen - bietet seinem Publikum dort nun bereits im fünften Sommer mit den Weißen Nächten Theater unter freien Himmel. Vom 7. bis 17. August zeigt das Ensemble Inszenierungen aus seinem Repertoire. Zudem werden Kindermärchen, Konzerte, Filme, Installationen und ein internationales Gastspiel aus dem Irak präsentiert.

 

Zu Beginn der Weißen Nächte am 7. und 8. August steht jeweils ab 17.30 Uhr das Projekt zum Stadtjubiläum „Mülheim am Meer“ im Mittelpunkt. Ein Rechercheteam unter Leitung der Journalistin und Autorin Gabriele Gillen hat seit September 2007 in Mülheim nach Geschichten gesucht. Die Resonanz war überwältigend! Zahlreiche engagierte Mülheimerinnen und Mülheimer haben sich auf die Reise in ihre Vergangenheit begeben und dem Team Erinnerungen erzählt oder vielfältige Aufzeichnungen und Dokumente überlassen. Dieser aufregende Prozess des gemeinsamen Erinnerns hat sich zum zentralen Ereignis des Projektes „Mülheim am Meer“ entwickelt.

 

Eine Auswahl des vielschichtigen Materials - aus persönlichen Schilderungen und Tagebüchern, aus Briefen, Interviews und Fotos - wird am 7. und 8. August erlebbar. Filme, Installationen, ein Hörspiel, Lesungen mit Mülheimern und Schauspielern verwandeln den Raffelbergpark und das Theater in ein Labyrinth der Erinnerungen. Sie können stöbern, lauschen und selbstständig auf eine Entdeckungsreise gehen, um die Erinnerungslandschaft zu entdecken. Ein Teil der Installation im Park wird an allen Tagen der Weißen Nächte zugänglich sein, ebenso wie eine besondere Überraschung: Mülheimer Dioramen von 1963.

 

Im zweiten Teil des Projektes „Mülheim am Meer“ entsteht ein Theaterabend: Wer hat meine Schuhe vergraben?. Das Ensemble des Theater an der Ruhr beschäftigt sich vor dem Hintergrund der vielen Aufzeichnungen und Dokumente mit dem Thema der Erinnerung. Die Annäherung an dieses Thema entspringt, wie so oft am Theater an der Ruhr, aus der Improvisation. Eine spielerische Reise, die wie das Erinnern selbst, zu ungeahnten Entdeckungen führt...

Zahlreiche wichtige Filmemacher lebten oder leben noch heute in Mülheim. In der Reihe "Nachtkino" werden bekannte und unbekannte Filme gezeigt. Das Programm reicht von humorvollen Experimenten von Werner Nekes und Helge Schneider bis hin zu einer radikalen Zeitreflexion von Christoph Schlingensief. Kritisch und genau beschreibt die Dokumentation von Rainer Komers Mülheim im Dritten Reich. Die großer Wiederentdeckung sind die Kurzfilme von Reinald Schnell. Darüber hinaus sind Mülheimer Stadt(werbe)filme aus den letzten 50 Jahren zu sehen, wunderbare Dokumente, die den Blick der Stadt auf sich selbst im Wandel der Zeit spiegeln, wie "Ein Tag wie viele" und "Ein Brief aus Mülheim".

 

 

 


Informationen unter www.muelheim-am-meer.de


WO: RAFFELBERGPARK

 

MÜLHEIM AM MEER in der Presse

 Stadtjubiläum 2008: Mülheim am Meer - 170.000 Mülheimer schreiben ein Stück. Theater an der Ruhr, Mülheim am Meer im Rahmen des Mülheimer Stadtjubiläums, Weiße Nächte (Foto: A. Köhring) 

 

Veranstalter:

Die Weißen Nächte sind eine Veranstaltung des Theater an der Ruhr in Kooperation mit dem Theaterbüro des Kulturbetriebs Mülheim unterstützt durch Medl, swb und MWB. „Mülheim am Meer“ ist ein Projekt des Theater an der Ruhr mit dem Projektbüro Stadtjubiläum 2008.

 


Stand: 25.08.2008

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