Mülheim an der Ruhr - weiterhin bester Wirtschaftsstandort im Ruhrgebiet

Mülheim an der Ruhr ist weiterhin der beste Wirtschaftsstandort im Ruhrgebiet. Diese positive Erkenntnis zieht Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld aus dem aktuellen Großstadtranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche.

Die Stadt am Fluss landet hiermit 106,2 Punkten insgesamt auf Platz 18 und schneidet damit – wie bereits in den Vorjahren - von allen Ruhrgebietsstädten am besten ab. Beim so genannten "Dynamikranking", das die Entwicklung ökonomischer Kennziffern zwischen 1998 und 2006 untersucht und auch beim Niveau-Ranking, konnte die Stadt Mülheim sich bei einigen Indikatoren sogar unter die besten zehn der 50 untersuchten Städte platzieren. So liegt Mülheim beispielsweise bei der "Arbeitsplatzversorgung" – dem Anteil der sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten an allen Erwerbsfähigen - auf Platz sieben; bei der Kaufkraft mit 20.419 € je Einwohner sogar auf Platz sechs und bei den Unternehmensneugründungen (Saldo aus Gewerbean- und –abmeldungen) auf Platz acht. Außerdem steigt das Arbeiteinkommen in der Stadt am Fluss von 2001 bis 2005 um 4,5 Prozent, der Durchschnitt aller untersuchten Städte kommt nur auf 2,9 Prozent. Darüber hinaus halten fast 60 Prozent aller Unternehmen die Mülheimer Stadtverwaltung für "serviceorientiert und reformfreudig" (Rang 15).


"Wir freuen uns darüber, dass wir unsere gute Positionierung als erfolgreichster Wirtschaftsstandort im Ruhrgebiet halten konnten," kommentier Mülheim & Business –Aufsichtsratsvorsitzende Mühlenfeld und M&B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier (kl. Foto) die aktuellen Zahlen. "Andererseits gibt uns die Analyse klare Hausaufgaben auf: Wenn die Unternehmen künftig ihre Investitionsquote (29) steigern und es der Stadt gelingt, die Verschuldung weiter abzubauen (Platz 38) werden wir in Zukunft noch besser abschneiden."

Wie im Vorjahr gewinnt München den Wettbewerb der 50 untersuchten größten deutschen Städte vor Stuttgart und Karlsruhe. Als beste nordrhein-westfälische Großstadt belegt Bonn den sechsten Platz vor Düsseldorf, die vom vierten auf den siebten Platz und Köln, die um sechs Plätze auf Rang 15 fallen. Weitere Ruhrgebietsstädte erreichten folgende Platzierungen: Essen (28), Bochum (29), Dortmund (31), Duisburg (32), Oberhausen (33) und Gelsenkirchen (48).

Zur Methode:

Zum vierten Mal haben die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und das Magazin WirtschaftsWoche gemeinsam die erfolgreichste Stadt Deutschlands gekürt. Der Städtetest untersucht die Performance der (nach Einwohnerzahl) der 50 größten deutschen Städte. Dabei wird ein Niveauranking, das anhand absoluter Werte die Attraktivität der Kommunen misst, und ein Dynamikranking, das die Entwicklung ökonomischer Kennziffern zwischen 1998 und 2006 erfasst, miteinander kombiniert. Insgesamt werden die Städte anhand von 117 ökonomischen und strukturellen Indikatoren untersucht. Dazu zählen Arbeitslosenquote, Arbeitseinkommen, Produktivität, Investitionsquote, Gründungsintensität, Kriminalität und vieles mehr. Hinzu kommt eine Umfrage bei 1900 Unternehmen zu Wirtschaftsnähe und Serviceorientierung der Kommunen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.wiwo.de oder http://www.insm-wiwo-staedteranking.de

 

Fotos: Walter Schernstein

Kontakt


Stand: 14.09.2007

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Bookmarken | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel