Archiv-Beitrag vom 08.09.2008Mülheim im Städteranking "attraktivste Stadt" im Ruhrgebiet

Münster ist nach München die erfolgreichste Wirtschaftsmetropole in Deutschland. Auch Düsseldorf kann sich mit Platz 5 im aktuellen Ranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sehen lassen. Die Ruhrgebietsstädte schneiden deutlich schlechter ab. Vor allem Oberhausen rutschte ab.

Unter den 50 größten deutschen Städten gehören Münster und Düsseldorf nach einem Wirtschaftsranking zu den Top Ten. Nach dem Spitzenreiter München belegt Münster den zweiten Platz, Düsseldorf kommt auf Platz fünf, Bonn steht an elfter Stelle.

Das teilten die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und das Magazin «Wirtschaftwoche» am Freitag in ihrem «Großstadt-Ranking 2008» mit. Die dynamischste der 50 untersuchten Städte ist Dresden. In keiner anderen Metropole habe sich die Wirtschaft zwischen 2002 und 2007 besser entwickelt als in der sächsischen Landeshauptstadt.

Für das Ranking waren 104 wirtschaftliche und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Investitionen, Kaufkraft, Wirtschaftsfreundlichkeit oder Schulden pro Einwohner in den 50 nach Einwohnerzahl stärksten Städten untersucht worden.

(unten: Impressionen von der Gründermesse 2008 im Haus der Wirtschaft)

Am 24. April 2008 veranstaltet die Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Mülheimer Existenzgründernetzwerk einen -

Die Städte im Ruhrgebiet

Die Ruhrgebietsstädte landen in der Untersuchung auf mittleren und hinteren Plätzen. Nur Mülheim schnitt mit Platz 18 überdurchschnittlich ab. Das Ranking bescheinigt der Stadt steigende Produktivität und eine wachsende Kaufkraft.

(Details unter: www.insm-staedteranking.de/2008_stadt_muelheim.html)

Dortmund kam auf Rang 26 und Bochum auf 30. Essen belegte den 34 Platz. Die Stadt Duisburg, die der Studie zufolge wie andere Ruhrgebietsstädte weiter unter dem Strukturwandel leidet, büßte zum Vorjahr fünf Plätze ein und erreichte den 37 Platz. Hagen belegte Rang und Herne fiel um sieben Plätze auf 44.

Oberhausen rutschte in der Untersuchung um zwölf Plätze ab und kam nur noch auf Platz 45. In der Studie wird Oberhausen angekreidet, dass "Arbeitsmarkt und Einkommen auf schlechtem Kurs" sind. Schlusslicht unter den Ruhrgebietsstädten ist Gelsenkirchen auf Platz 48. Dort schlugen der schwache Arbeitsmarkt und der Strukturwandel negativ zu Buche.

Ostdeutschland holt auf

Deutlich aufgeholt - im Vergleich zu früheren Bewertungen - hätten ostdeutsche Metropolen, die von einem Mix aus attraktiven Arbeitskosten und hohen Investitionsquoten profitierten. «Ostdeutsche Städte haben sich am dynamischsten entwickelt und befinden sich auf der Überholspur», sagte der stellvertretende Chefredakteur der «WirtschaftsWoche», Michael Inacker. Vor allem Dresden und Leipzig könnten durch hohes Wirtschaftswachstum Jobs schaffen und ihre Sozialstruktur verbessern. Chemnitz habe in der Gesamtrangliste 14 Plätze aufgeholt und seinen Wohlstand deutlich verbessert. (ddp/dpa/jgr)

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Stand: 11.09.2008

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