Mülheim wurde für weitere sieben Jahre als fahrradfreundlich ausgezeichnet!

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Arbeits-gemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) in Krefeld überreichte Staatssekretär Günter Kozlowski des Ministeriums für Bauen und Verkehr NRW der Mülheimer Planungsdezernentin Helga Sander (Foto) die Verlängerungsurkunde.

Mülheim für weitere sieben Jahre als fahrradfreundlich ausgezeichnet! Verkehrsminister Oliver Wittke überreichte der Mülheimer Planungsdezernentin Helga Sander die Verlängerungsurkunde.09.11.2007

Auf Antrag der Stadt wurde Mülheim durch die Auswahl-kommission des Landes erneut im Hinblick auf seine Leistungs-fähigkeit in Sachen Radverkehrsförderung überprüft. Da die Mitgliedschaft in der AGFS automatisch auf sieben Jahre beschränkt und Mülheim seit 1999 in der Arbeitsgemeinschaft gewesen ist, war die Nachprüfung zur Verlängerung der Mitgliedschaft obligatorisch. Insgesamt 27 Mitgliedskommunen konnten sich heute im Rahmen eines feierlichen Aktes über eine Verlängerung der Mitgliedschaft freuen.

Kinder bei einer Fahrradtour in Mülheim

Grundlage der Antragsverlängerung war ein umfangreicher Prüfkatalog, durch den der Fortschritt in Sachen Radverkehrsförderung dokumentiert werden musste. Hierbei gilt der Blickpunkt der gesamten (nicht motorisierten) Nahmobilität, also auch z.B. dem Fußgängerverkehr.

Die Stadt Mülheim konnte in den vergangenen fünf Jahren trotz schwieriger Finanzlage erheblich Investitionen für den Rad- und Fußgängerverkehr tätigen. Neben größeren Radverkehrsanlagen wurden auch konsequent bei allen Straßenneu- und umbauten neue Rad- und Fußgängerverkehrsanlagen geschaffen oder bestehende verbessert. Für den Rad- und Fußgängerverkehr stand und steht zusätzlich ein jährlicher "Feuerwehrtopf", um kleinere, dringliche Verbesserungen zu erzielen. Auch der Regionalverband Ruhr (RVR) förderte in den vergangen Jahren auf Mülheimer Stadtgebiet den Radverkehr mit Projekten, wie Stadtpfad Styrum, Grugaradweg und dem Ausbau des Leinpfades. Die Stadt bestellt des Weiteren jährlich Leistungen im Servicebereich (Mülheim Mobil, Radstationen, Fahrradwache) und der Öffentlichkeitsarbeit. Konkrete Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs finden in Mülheim in der Regel in allen Gremien eine Breite oder sogar einstimmige Unterstützung.

Die Kooperation im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit allen relevanten Akteuren im Radverkehr (ADFC, Zweiradhandwerk, Einzelhandel, Radsportvereine, Touristiker, Polizei, Verkehrsbetriebe) hat landesweit vorbildlich Projekte hervorgebracht, welche sich zudem dauerhaft etabliert haben (Mülheimer Fahrradfrühling, Radpost, Kodieraktionen, Lichtwochen, Aktionswoche im Forum etc.).

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Stand: 15.11.2007

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