Mülheim zeigt die "Rote Karte"
"Gemeinsam für ein sauberes Mülheim" – mit dieser Aktion ist Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld angetreten, um die Stadt sauber, ordentlich und sicher zu machen. "Im Vordergrund unserer Bemühungen steht, die Verursacher von Verunreinigungen durch Aufklärung und Appelle zu sensibilisieren, so dass Verunreinigungen, wie zum Beispiel durch weggeworfene Zigarettenkippen, Dosen oder Becher möglichst unterbleiben," erläutert die Oberbürgermeisterin. Da allerdings nicht alle Bürger, die bewusst oder achtlos Verunreinigungen verursachen, ihre Verhaltensweise auch ändern, sollen künftig solche Fehlverhaltensweisen sanktioniert werden.

Zeigen Müllsündern die Rote Karte: Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort
Foto: Walter Schernstein
Die Grundlage der Sanktionen bildet das Konzept "Rote Karte". Eine derartige Vorgehensweise existiert bereits in einigen Städten. Im Zuge einer intensiven Aufklärungskampagne und Öffentlichkeitsarbeit werden Verursacher von Verunreinigungen auf ihr Fehlverhalten angesprochen und auf künftig drohenden Sanktionen hingewiesen. Die Stadt Oberhausen hat dabei sogenannte "gelbe Verwarnkarten" ausgeteilt. Die Stadt Essen begleitet ihre Aufklärungskampagne ebenfalls mit "gelben Karten. Die Stadt Düsseldorf arbeitet mit einer "roten Karte". Ab dem 2. Januar 2005, nach Ablauf einer jetzt beginnenden dreimonatigen Aufklärungsphase, werden die Mitarbeiter des Citydienstes Verursacher von Verunreinigungen konsequent mit den durch die "Rote Karte" angekündigten Verwarn- oder Bußgeldern sanktionieren.
Folgende Tatbestände sollen mit Verwarnungsgelder belegt werden:
- Kaugummis ausspucken oder wegwerfen - Zigarettenkippen, Essensreste, Dosen und andere Verpackungen wegwerfen - Aschenbecher auskippen - Hundekot - Hunde nicht an geeigneter Leine oder ohne Maulkorb - Unsachgemäße Entsorgung von Hausmüll
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Stand: 21.09.2004













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