Mülheimer Motive in Porzellan gebrannt

Lithophanie bringt historische Bauten zum Leuchten

Auf den ersten Blick wirkt der weiße Porzellanbecher wie ein normales, eher unscheinbares Windlicht. Ein Teelicht bringt wahre ErleuchtungAuf den ersten Blick wirkt der weiße Porzellanbecher wie ein normales, eher unscheinbares Windlicht. Ein Teelicht bringt wahre Erleuchtung: Wie von Zauberhand tauchen detailgetreu die Stadthalle, Schloß Broich und die Altstadt auf. Ein schönes, edles Geschenk für Mülheim-Fans, die das Besondere mögen! Produziert in Weimarer Porzellan und entworfen von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), ist es exklusiv im Shop des Museums zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura und in der Touristinfo im MedienHaus erhältlich.

Fachlich korrekt wird das "Windlicht" als Lithophanie oder Transparenz bezeichnet. Diese Reliefdarstellungen in durchscheinendem Material entfalten erst bei entsprechender Hinterleuchtung ihre Wirkung. Sie waren vor allem in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Fensterbilder und Lampenschirme sehr beliebt. Schöne Beispiele sind im Museum zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura, das von der MST GmbH betrieben wird, zu bewundern. Eine Themenstation demonstriert anschaulich den Effekt: Das Original, dessen Darstellung ohne Licht nur schemenhaft erkennbar bleibt, offenbart – per Knopfdruck erhellt – eine filigrane Szenerie aus längst vergangenen Zeiten.

Aus der Vorlage der MST-Grafikabteilung wurden diese Raritäten in der traditionsreichen, über 200 Jahre alten Weimarer Porzellanmanufaktur in Handarbeit geschaffen. In einer Auflage von 550 Stück hergestellt, kostet die Lithophanie 14,95 EUR.

Die Idee, ein Verkaufsprodukt anzubieten, das jenseits üblicher Museumsshop-Sortimente von Postkarten und Literatur konkrete Bezüge auf die ausgestellten historischen Exponate oder Themenstationen hat, ist nicht neu: "Schon während der Planungsphase des Museums haben wir uns auf einer Messe gründlich nach optischen Spielzeugen umgesehen", berichtet MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs. Seitdem gibt es dort wunderbar nostalgische Raritäten zu entdecken: Kaleidoskope, Faltperspektiven, Daumenkinos, Thaumathrope (Zwirbelscheiben) oder Bewegungsbilderbücher werden in der Ausstellung präsentiert, laden an Themenstationen zum Selbst-Ausprobieren und Nachvollziehen der physikalischen Prinzipien ein – und können in Mini-Ausgabe mit nach Hause genommen werden. Und selbst die Postkarten sind nicht bloß "einfache" Ansichtskarten, sondern entlarven die schöne Welt des Scheins anhand faszinierender optischer Täuschungen.

"Da passiert es immer wieder, dass Besucher vor dem Verlassen des Museums noch einmal sehr ausgiebig im Shop stöbern und sich voller Begeisterung in dem Angebot verlieren", freut sich Dr. Tobias Kaufhold über die positive Resonanz auf das Sortiment. Und so verlässt kaum ein Besucher das Museum ohne eine Kleinigkeit zur Erinnerung, zum Spielen oder als nettes, originelles Geschenk.

Das Museum zur Vorgeschichte des Films im MüGa-Park hat von mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, die Touristinfo im MedienHaus am Synagogenplatz montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

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Stand: 14.08.2017

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