Archiv-Beitrag vom 12.02.2014Mut-Cafe fördert Sprache!

In der Grundschule am Dichterviertel können Mütter jetzt in der Schule ihrer Kinder Deutsch lernen. „In unserem gemütlichen Mut-Café direkt in der Grundschule wird dieses Angebot von den Frauen gerne angenommen“, freut sich Schulleiterin Nicola Küppers. „Hier können sie in vertrauter Umgebung in den Austausch kommen.“ Es gibt eine Kursleiterin, die bei Kaffee und Gebäck die Frauen über Bildungsthemen informiert.

Die Frauen werden im Café ermutigt und dabei unterstützt, die deutsche Sprache zu lernen und gleichzeitig motiviert an weiteren Sprachförderangeboten teilzunehmen.

Mutcafé in der Grundschule am Dichterviertel. 11.02.2014 Foto: Walter Schernstein

Gemeinsame Freude über das Projekt Mut-Cafe: Sozialdezernent Ulrich Ernst (mitte) mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern "vor Ort" (Foto: Walter Schernstein)

„Wir werben bei den Eltern für das Angebot und stellen dafür gerne einen Raum zur Verfügung“, so OGS-Mitarbeiterin Monika Wietz. Unterstützt wird das Mut-Café von Monika Donisch – AWO-Familienbildungswerk (Träger des Mut-Cafés in der Schule am Dichterviertel und des Nähcafés an der GGS Zunftmeisterstraße).

Nach diesem Einstieg in die deutsche Sprache besuchen viele Mütter einen Elternintegrationskurs. Ein Kurs wurde bereits in Kooperation mit der SfS-Schulungsgesellschaft direkt an der Grundschule am Dichterviertel initiiert. Erste Teilnehmerinnen haben die Prüfung für B1 erfolgreich bestanden.

„Das MUT-Café gehört zum niederschwelligen Mülheimer Sprachprogramm MUT - mitmachen und trauen. Initiiert wurde MUT vom Bildungsnetzwerk Eppinghofen und Styrum und ist nur erfolgreich im Bildungsnetzwerk mit den unterschiedlichen Partnern. Dazu gehören bisher Schulen, Familienzentren, Sprachkursträger, Wohlfahrtsverbände, die Mülheimer Verkehrswacht, das Kommunale Integrationszentrum u.v.m. Das Programm entwickelt sich ständig weiter und neue Partner sind dem Bildungsnetzwerk Eppinghofen und Styrum immer herzlich willkommen“, ruft Mülheims Sozialdezernent Ulrich Ernst auf.

„Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Angebote in der Schule mit gemeinsamen Aktivitäten, wie Nähen, Fahrradfahren, Kochen besonders gut geeignet sind, um die Frauen  zu erreichen“ weiß die Stadtteilkoordinatorin Halime Çakır-Nurdoğan zu berichten. „Ohne die Unterstützung der Mülheimer wäre uns dabei vieles nicht so gut gelungen. Zum Erfolg beigetragen haben die vielen Sachspenden der Mülheimer, wie Fahrräder und Nähmaschinen.“

 

Interessierte können sich gerne melden bei:

Halime Çakır-Nurdoğan

Bildungsnetzwerk Eppinghofen

Heißenerstraße 16-18, 45468 Mülheim an der Ruhr

Telefon: 0208/455-5189

E-mail: versenden

Kontakt


Stand: 13.02.2014

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