Naturnahe Gestaltung der Ruhr

Naturnahe Gestaltung der Ruhr zwischen dem Klärwerk Essen-Kettwig und der RuhrtalbrückeAm Dienstag (28.11.) beginnen die Rodungsarbeiten

Die naturnahe Entwicklung der Ruhr ist eines in einer Reihe von Renaturierungsprojekten, die die Bezirksregierung Düsseldorf im Bereich der Unteren Ruhr plant. Die Mintarder Aue ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Planung.

Im Bereich des rechten Ruhrufers zwischen dem Klärwerk Essen-Kettwig und der Ruhrtalbrücke soll auf einer Länge von 1,3 Kilometern das Ufer neu gestaltet werden. Die Buhnen sollen abgesenkt, der Uferstreifen von den Pflastersteinen befreit werden. Das dann flachere Ufer soll auf unterschiedliche Art modelliert werden. Die Ruhr soll Raum haben, sich freier zu entwickeln. Die Sicherung bleibt dabei erhalten: Steine, die entfernt werden, werden etwa zehn Meter weiter landeinwärts wieder eingebaut. An einigen Stellen im Fluss werden mit Ruhrschotter flache Inseln angelegt, wodurch neue Gerinne im Uferbereich entstehen können.

Naturnahe Gestaltung der Ruhr zwischen dem Klärwerk Essen-Kettwig und der Ruhrtalbrücke

Als ein erster Schritt zur Renaturierung der Ruhr sind Rodungen erforderlich. Mitarbeiter der Ruhrunterhaltung werden ab Dienstag, 28.11.2017, auf Mülheimer Stadtgebiet in Abständen von etwa 100 Metern kleinere Bäume und Sträucher entfernen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Februar 2018 dauern.

Im Genehmigungsverfahren zur Umgestaltung der Ruhr wurden die Rodungsarbeiten mit den Unteren Naturschutzbehörden der Städte Mülheim und Essen abgestimmt.

Weitere Infos erteilt die Bezirksregierung Düsseldorf.

 


Stand: 29.11.2017

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