Archiv-Beitrag vom 11.10.2011Neue Regionaldirektorin des RVR auf "Tour de Ruhr"

Karola Geiß-Netthöfel machte in Mülheim ihre erste Station

Karola Geiß-Netthöfel ist seit August 2011 die neue Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen. Die 53-jährige Juristin war zuvor Regierungsvizepräsidentin bei der Bezirksregierung in Arnsberg. Mit dem Besuch bei Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes hat Karola Geiß-Netthöfel mit ihren Antrittsbesuchen bei den 15 RVR-Mitgliedskommunen und –Kreisen in der Metropole Ruhr begonnen.

Antrittsbesuch der neuen RVR-Direktorin Karola Geiss-Netthöfel. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Mitglieder des Verwaltungsvorstandes. 11.10.2011 Foto: Walter Schernstein

Mitglieder des Verwaltungsvorstandes begrüßten die neue Regionaldirektorin des RVR im Mülheimer Rathaus: v.l.n.r. Stadtkämmerer Uwe Bonan, Sozialdezernent Ulrich Ernst, Karola Geiß-Netthöfel, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Frank Mendack (Leiter der Stadtkanzlei) und Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort. (Foto: Walter Schernstein)

 

Ein zentrales Thema bei dem Gespräch im Mülheimer Rathaus war der Bildungsberichtes Ruhr, der derzeit vom RVR und weiteren Partnern erarbeitet wird und am 20. Januar 2012 in Mülheim erstmals öffentlich vorgestellt werden wird.

Auch das Thema Stadtfinanzen spielte eine wichtige Rolle. Hier vereinbarte man sich, zukünftig mit „einer Stimme“ gegenüber dem Land und dem Bund aufzutreten. „Im Wettbewerb der Regionen kommt keine Stadt alleine weiter“, stellte die neue Regionaldirektorin fest. Der RVR sei der Dienstleister für die Mitgliedskommunen und werde daher mehr den je den „Schulterschluss“ suchen.

Ein weiteres Thema war auch die Entwicklung der ehemaligen Gütertrasse der alten Rheinischen Bahn für einen kombinierten Fuß- und Ragweg von Essen über Mülheim nach Duisburg und ein weiteres Bahngrundstück in Speldorf, auf dem die Stadt gerne einen Jugendsportpark errichten möchte. „Hier benötigen wir die Unterstützung des RVR“, bat Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Berührungspunkte zum Regionalverband gibt es auch beim Erholungsgebiet Auberg. Der RVR hat den ehemaligen Truppenübungsplatz „Auberg“ 2007 erworben und die 120 Hektar große Fläche für die Naherholung geöffnet. Dieser Prozess soll weiter vorangetrieben werden.

Ein weiterer Besuchstermin von Karola Geiß-Netthöfel wurde zum Abschluss des Antrittsbesuchs bereits vereinbart. Im Zusammenhang mit dem Thema Bildung interessiert sich die neue RVR-Direktorin für das Mülheimer Referenzprojekt „U25-Haus“, das sie sich gerne einmal gesondert vorstellen lassen möchte.

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Stand: 11.10.2011

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