Neuer Standort für das Bürgeramt: Service-Vielfalt mit Lichthof
Die obligatorischen Baupläne und Tageszeitungen landeten im Messingzylinder, ein paar Münzen klimperten hinterher, dann ging es rein in den massiven Betonklotz, der als Grundstein für ein Zukunftsprojekt der Stadt dienen wird: das neue Bürgeramt. An der Löhstraße 22 bis 26 wird es bis Ende Juli im Beton- und Fertigteilbau hochgezogen.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Uwe Heßeling, Hermann-Josef Pogge (Vertreter der Investoren-gemeinschaft) bei der Grundsteinlegung am 13. Januar 2006
Foto: Walter Schernstein
Wo über Jahre nur der Leerstand im ehemaligen Möbelhaus regierte, sollen zum Herbst rund 70 Mitarbeiter des Bürgeramts einziehen. Zudem werden sieben Wohnungen auf zwei Etagen runderneuert. Ein ambitioniertes Projekt, an dem die Macher schon gut ein Jahr arbeiten. Als Investoren für das 3,8 Mio Euro teure Bauvorhaben haben Pascale Pogge, Sabine Hoffmeister, Uwe Heßeling, Thomas Weber, Walter Maiwald und Christian Mangen zusammengefunden, die Raumplanung übernahm der Mülheimer ImmobilienService, die Architektur besorgte die Arbeitsgemeinschaft Amen. Kernstück, so Architekt Frank Jäger, wird ein zweigeschossiger Lichthof, der von Galerien umgeben wird. "Dort richten wir offene Beratungszonen ein." Bis zu drei Stockwerke hat der Komplex. Vom Museumshof aus wird er sich - wegen der Höhenunterschiede der Zugangsebenen - einstöckig präsentieren. "Hinter dem Bau steht eine ganze Menge. Die Verwaltung baut um. Und die Stadt baut ihre Verwaltung um. Die neue Form der Sortierung", sagte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, "wird an vielen Stellen in der Stadt schon sichtbar: beim ServiceCenter Bauen oder mit dem neuen Technischen Rathaus." Der Umzug fort vom Viktoriaplatz hat aber auch einen anderen Grund. "Dort soll, dort wird das Medienhaus entstehen", so Mühlenfeld. (jös/WAZ)
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Stand: 19.01.2006













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