Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr

Die Stadt Mülheim erhält nach einem Bundeskonzept spezielle Löschfahrzeuge. Das erste dieser Art wurde nun „feierlich“ in Betrieb genommen.

Für den Leiter der Mülheimer Feuerwehr Burkhard Klein war es ein ganz besonderer Tag. "Darauf haben wir lange gewartet. Das Löschfahrzeug ist seit über 30 Jahren das erste, das der Mülheimer Feuerwehr vom Bund zur Verfügung gestellt wird", freut sich der Feuerwehrchef. Feierlich wurde der Schlüssel für das Feuerwehr-Mobil „LF-KatS“ jetzt in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Verwaltung und Politik offiziell übergeben.

Die Feuerwehr der Stadt Mülheim erhält ein spezielles Löschfahrzeug, LF-KatS für den Zivil- und erweiterten Katastrophenschutz. Übergabe (v.l.) Stadtdirektor Frank Steinfort, Sven Werner (Feuerwehr), OB Ulrich Scholten, Leitender Branddirektor Burkhard Klein, Rainer Bleier (Freiwillige Feuerwehr), BBK-Vizepräsident Thomas Herzog, MdB Arno Klare (SPD), MdB Astrid Timmermann-Fechter (CDU) und Ralf Keppler, Bezirksregierung Düsseldorf. Feuerwache II, An der Seilfahrt. 06.02.2017 Foto: Walter Schernstein

Bei der Fahrzeugübergabe an der Feuerwache II in Heißen, An der Seilfahrt: (v.l.) Stadtdirektor Frank Steinfort, Sven Werner (Stellv. Leiter der Feuerwehr), Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Leitender Branddirektor Burkhard Klein, Rainer Bleier (Freiwillige Feuerwehr), BBK-Vizepräsident Thomas Herzog, Bundestagsabgeordneter Arno Klare (SPD), Bundestagsabgeordnete Astrid Timmermann-Fechter (CDU) und Ralf Keppler, Bezirksregierung Düsseldorf.

Fotos: Walter Schernstein

Die Fahrzeuge sind für Aufgaben des Zivil- und erweiterten Katastrophenschutzes vorgesehen. „Dieses Fahrzeug wird in, aber auch außerhalb des Stadtgebietes eingesetzt“, erklärt Burkhard Klein. Gerade bei Einsätzen im Rahmen der überörtlichen Hilfe werden diese Fahrzeuge gebraucht. Die Feuerwehr Mülheim ist regelmäßig mit Einsatzkräften auch weit über die Grenzen von Mülheim hinaus tätig, so zum Beispiel beim Elbehochwasser in Magdeburg, bei den Heidebränden im Hohen Venn an der holländischen Grenze, bei Großbränden in Krefeld und Neuss oder bei den Hochwassern der Issel im Kreis Wesel.

Die Feuerwehr der Stadt Mülheim erhält ein spezielles Löschfahrzeug, LF-KatS für den Zivil- und erweiterten Katastrophenschutz. Übergabe, Feuerwache II, An der Seilfahrt. 06.02.2017 Foto: Walter Schernstein

Technisch ist das neue, moderne Löschfahrzeug auf dem neuestem Stand. Ein besonderes Highlight ist der 1000-Liter-Löschwassertank. „Mit dem alten Fahrzeug mussten die Kollegen vor Ort immer erst eine Wasserzufuhr finden. Jetzt können sie direkt löschen.“

Feuerwehr-Seelsorger gibt dem Fahrzeug seinen Segen

Pfarrer Guido Möller gab dem Fahrzeug für die Einsätze seinen Segen. „Feuerwehrfahrzeuge dienen dem Leben“, brachte es der Feuerwehr-Seelsorger auf den Punkt.

Die Feuerwehrleute bekommen in den nächsten Wochen eine Einweisung für das moderne Fahrzeug. Und alle hoffen, dass es nicht das einzige bleiben wird. „Eigentlich sind für Mülheim insgesamt vier Fahrzeuge vorgesehen“, erklärt Burkhard Klein. Doch ob und wann die anderen Fahrzeuge kommen, stehe noch nicht fest. Das kann auch Dr. Thomas Herzog, Vizepräsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, noch nicht sagen. Es seien aber insgesamt noch 300 Fahrzeuge für Deutschland bestellt worden.

Die Feuerwehr der Stadt Mülheim erhält ein spezielles Löschfahrzeug, LF-KatS für den Zivil- und erweiterten Katastrophenschutz. Übergabe, Feuerwache II, An der Seilfahrt. 06.02.2017 Foto: Walter Schernstein

"So schön der neue Wagen auch ist, so hoffen wir natürlich, dass er bei möglichst wenigen Katastrophen zum Einsatz kommen muss", wünschen sich Mülheims Feuerwehrchef für die Zukunft.

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Stand: 07.02.2017

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