Neues Nolde-Aquarell in der Sammlung des Museums Alte Post
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der Alten Post freut sich bekannt geben zu können, dass durch eine weitere großzügige Schenkung des Förderkreises des Kunstmuseums ein Neuzugang für die Sammlung des Museums verzeichnet werden kann.

Aquarell von Emil Nolde mit dem Titel "Frühlingsblumen mit Figur", entstanden zwischen 1925 und 1935. (von links) Dr. Beate Ermacora (Museumsleiterin) und Renate Sommer, Vorsitzende des Förderkreises für das Kunstmuseum.
Foto: Walter Schernstein
Es handelt sich um ein Aquarell von Emil Nolde mit dem Titel "Frühlingsblumen mit Figur", entstanden zwischen 1925 und 1935. Das Bild wurde vom Förderkreis zu einem symbolischen Wert von 5000,- Euro von Frau Dr. Christel Denecke erworben. Frau Denecke hat einen sehr engen Bezug zum Museum, da sie von 1962 bis 1982 die Leitung des Hauses inne hatte. Während dieser Zeit gelang es ihr mit geschickter Hand, die zentralen Werke der hauseigenen Expressionisten-Sammlung anzukaufen. Das nun in den Besitz des Museums übergegangene Nolde-Bild gehörte zum Familienbesitz der Deneckes – die Mutter von Christel Denecke hatte es 1954 noch zu Lebzeiten des Künstlers, erworben. Emil Nolde (geb. 1867 in Nolde, Nordschleswig, gest. 1956 in Seebüll, Schleswig-Holstein) gehört zu den führenden Malern des Expressionismus und gilt als einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit seinen ausdrucksstarken flächigen Kompositionen, seinem farbintensiven Stil sowie den transparent leuchtenden Visionen seiner Aquarelle übte er großen Einfluß vor allem auf den Deutschen Expressionismus aus. Eins seiner beliebten Sujets waren Gärten und Blumenbilder. Überall, wo sich der Maler niederließ, legte er prachtvolle Gärten an und veranschaulichte auch in seinen Bildern seine Vorstellung von Natur und Kunst als harmonischer Einheit. Das Aquarell "Frühlingsblumen mit Figur" zeigt eine Frauenstatuette, die wie verzaubert zwischen großen, sie überragenden bunten Tulpen und Schlüsselblumen steht. Die Schenkung ergänzt auf wunderbare Weise die bereits in der Sammlung des Museums vorhandenen Blumenbilder Emil Noldes.
Kontakt
Stand: 24.11.2005













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