Archiv-Beitrag vom 17.06.2011Neues Vogelgehege eingeweiht

Spende der Stiftung "Charlotte Franke - Hilfe für die bedrohte Tierwelt"

Seit den Frühjahr 2010 werden die Ställe und Außengehege des Tiergeheges im Witthausbusch allein durch die "Tierpatenschaften", den Verkauf von "Bausteinen" sowie Geld- und Sachspenden attraktiviert und saniert. So konnte bereits das komplette Kaninchengehege und der dazugehörige Stall saniert werden. Das große Stallgebäude erhielt neue Isolierfenster, ine neue Außentüre und wird zurzeit innen renoviert. Das Großgehege hat teilweise eine Rasendecke erhalten.

Besonders erfreulich war die Zuwendung in Höhe von 10.000 EURO der Stiftung "Charlotte Franke für die bedrohte Tierwelt im Ruhrgebiet" im November 2010 zur Sanierung des doppelten Vogelstalles und dessen Außengehege.
Jetzt wurde das neugestaltete Vogelgehege im Witthausbusch gemeinsam mit  Vertretern der Stiftung "Charlotte Franke für die bedrohte Tierwelt im Ruhrgebiet" präsentiert und symbolisch eingeweiht.

Neues Vogelgehege im Witthausbusch. 16.06.2011 Foto: Walter Schernstein

Tierpflegerin Gabriele Schulten im neu gestalteten Vogelgehege. Bei der symbolischen Einweihung im Witthausbusch mit dabei: (v.l.n.r.) Markus Hilpert und Mike Steinmann (Deutschen Bank und Stiftungsverwaltung der Stiftung "Charlotte Franke für die bedrohte Tierwelt im Ruhrgebiet"), Sylvia Waage und Kerstin Braun vom Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen.
(Foto: Walter Schernstein)

 

Im Frühjahr 2011 konnte diese Gesamtmaßnahme baulich erfolgreich abgeschlossen werden: Im Stallgebäude wurde die alte Einfachverglasung durch neue Isolierglasfenster ausgetauscht, der Boden erhielt einen neuen Estrichbelag und wurde zu Hygienezwecken mit Harz und Bodenlack versiegelt, das Gebäude wurde wärmegedämmt und eine Heizung installiert damit das Trinkwasser im Winter nicht mehr einfrieren kann. Außerdem wurden neue Türen eingebaut, ein sauberer Innenanstrich aufgebracht und neue Sitzstangen und Brutgelegenheiten angeschafft.
Die dazugehörigen Außengehege konnten komplett neu und für die Hühner und Tauben lebenswert gestaltet werden. Durch diese Gesamtmaßnahme ist den dort lebenden Tieren ein neues und interessantes Zuhause geschaffen worden. Die in diesem Stall und Gehege lebenden Hühner und Tauben sind seit der Fertigstellung wesentlich agiler und sichtbar fröhlicher geworden – von Langeweile keine Spur mehr!

Viele Projekte werden nach und nach umgesetzt

Des Weiteren konnte durch die Zuwendung der Stiftung eine Brut- und Schlupfmaschine angeschafft werden, um den Fortbestand der im Tiergehege lebenden und vom Aussterben bedrohten Hühnerarten zu sichern; zeitgleich kann den Besuchern anschaulich die Thematik "vom Ei zum Huhn" vermittelt werden.

Weitere Einzelprojekte wie eine Bodenerneuerung des großen Außengeheges, eine Heckenpflanzung entlang des Weges am Spielplatz, neue Boxentüren sowie Sanierung des Stallgebäudes am Kiosk sind dringend erforderlich und werden – sobald wieder genügend Spenden eingegangen sind – peu a peu umgesetzt.

Sylvia Waage weiß, dass ohne die Unterstützung der Sponsoren der Betrieb im Tiergehege Witthausbusch nicht möglich wäre.  "An Verschönerungsaktionen war vorher überhaupt nicht zu denken". Die Leiterin des Grünflächenamtes ist daher sehr dankbar für solche Spenden, "durch die der Erhalt des wunderschönen Geländes sicherer ist. Hier steckt nämlich sehr viel Herzblut drin," so Waage. Und das sieht man auch!

Für Kinder ist der Witthausbusch die erste Möglichkeit des Kontakts zu Tieren. "Wir wollen erreichen, dass man als Eltern erkennt, so müssen die Tiere leben und nicht zu Hause im kleinen Käfig," erklärt Kerstin Braun, die im Grünflächenamt unter anderem für dieses Projekt und die Tierpatenschaften zuständig ist.

Weitere Tierpaten werden immer gesucht!

 


Stiftung "Charlotte Franke - Hilfe für die bedrohte Tierwelt":
Die Stiftung wurde von der Deutsche Bank AG im Auftrag der am 11. Februar 2001 in Essen verstorbenen Frau Charlotte Franke errichtet. Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung des Tierschutzes durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Mittel sollen insbesondere verwendet werden für die finanzielle Förderung und Unterstützung von Maßnahmen aller Art, die der Unterbringung, Pflege und Betreuung solcher Tiere dienen, die vernachlässigt oder grob misshandelt werden oder die herrenlos sind; die anteilige Übernahme von Personalkosten für Pfleger in Einrichtungen, in denen vorstehende Tiere untergebracht, gepflegt oder betreut werden; die finanzielle Förderung und Unterstützung von Maßnahmen aller Art, die der Öffentlichkeitsarbeit für den Tierschutz dienen. Gedacht ist beispielsweise an die anteilige Übernahme von Druck- und Erstellungskosten für Broschüren und Fachinformationen.

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Stand: 21.06.2011

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