Archiv-Beitrag vom 23.04.2008Nordrhein-Westfalen fördert den Abbau von Barrieren im Wohnungsbestand

Ein neu aufgelegtes Förderprogramm des Landes NRW soll dazu beitragen, dass Menschen auch im Alter länger in ihren Wohnungen und ihrer angestammten Umgebung verbleiben können. Dazu stellt Nordrhein-Westfalen zinsgünstige Kredite für Maßnahmen zur Verfügung, die Barrieren innerhalb der Wohnung oder des Hauses abbauen. Gefördert werden beispielsweise der Einbau von Aufzügen, der Badumbau mit Schaffung bodengleicher Duschplätze, Verbreiterung von Türen und Abbau von Schwellen. Die Förderung ist einkommensunabhängig und kann sowohl für Baumaßnahmen in einem Eigenheim oder Mietshaus beantragt werden. Den Antrag können jedoch nur die Eigentümer stellen. Das Alter oder eine Behinderung spielen ebenfalls keine Rolle. So können auch junge Familien, die für später vorsorgen möchten und bereits in "guten Zeiten" einen behinderten- bzw. altersgerechten Umbau durchführen lassen möchten, diese Landesförderung beantragen. Die Darlehen betragen bis zu 15.000 Euro je Wohnung bzw. für eine Aufzug 2.100 Euro je Wohnung jedoch maximal fünfzig Prozent der Bau- und Baunebenkosten. In den ersten zehn Jahren ist das Darlehen mit 0,5 Prozent zu verzinsen. Die Tilgung erfolgt mit zwei Prozent.

Nähere Auskünfte erteilt das Amt für Wohnungsförderung und Wohnungswesen bei der Stadtverwaltung unter den Telefonnummern 455 – 6410 / -12 / -15 / -17.

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Stand: 23.04.2008

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