Archiv-Beitrag vom 17.10.2014Notfallbox fürs Kunstmuseum

Erste Hilfe-Kasten zum Schutz von Kunstwerken

Kunst braucht Schutz: Damit die hochwertigen Werke der Sammlungen noch lange zu sehen und von Feuer- und Wasserschäden verschont bleiben, gibt es jetzt eine Notfallbox, die so etwas wie der Erste Hilfe-Kasten für die Kunst ist. Zur Vorbeugung hat die Provinzial Rheinland Versicherung eine Kiste im Wert von rund 3.000 Euro zusammengestellt, die am Donnerstag, 16. Oktober im Museum übergeben wurde, samt einer Einführung für die Mitarbeiter.

Übergabe der Notfallbox für die Kunst: (v.l.) Dr. Beate Reese  (Leiterin des Kunstmuseums), Rainer Schmitz (Provinzial), Uwe Kappel (AON), Helga Adameit (Rechtsamt der Stadt). Kunstmuseum in der Alten Post. 16.10.2014 Foto: Walter Schernstein

Übergabe der Notfallbox für die Kunst: (v.l.) Dr. Beate Reese (Leiterin des Kunstmuseums), Rainer Schmitz (Provinzial), Uwe Kappel (AON), Helga Adameit (Rechtsamt der Stadt).

Foto: Walter Schernstein

In der Box befinden sich unter anderem eine Löschdecke, ein Werkzeugset, Abdeckplanen, eine Kabeltrommel, Taschenlampe, Handschuhe, Atemmaske, Doku-Material, wichtige Telefonnummern sowie viele weitere kleine erste Helfer für eine Notfall-Situation.

Neue Angebote gibt es nun für Schulen aller Formen und Kindergärten

„Auf dem Platz vor dem Museum, dem Synagogenplatz, befindet sich ein großer, bunter Brunnen. Wie heißt der Künstler, der ihn entwarf?“ Das ist nur eine von kniffeligen Wissensfragen aus dem neuen Entdeckerheft "Kunstmuseum Mülheim selbst entdecken", das Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern in die Hand gedrückt bekommen, um das Kunstmuseum auf eigene Faust zu erkunden. In Form einer Museumsrallye sind sie eingeladen, das Haus und ausgewählte Werke selbst zu entdecken. Museumspädagogin Barbara Thönnes hat die Broschüre und die Fragen mit den Schülern der Young Art Experts entwickelt.

Der grüne Papagei, bekannt aus Max Beckmanns Gemälde "Quappi mit Papagei", begleitet Kinder und Jugendliche von 7 bis 12 Jahren ab sofort bei ihrem Museumsbesuch. Er nimmt sie mit auf Entdeckungstour und weiß zu Bildern und Menschen Geschichten zu erzählen und Rätsel zu stellen.

Lernort Kunstmuseum - Angebote erstmals auch in englischer Sprache

Ebenso dürfen Schüler und Gruppen in fachkundiger Begleitung „Das Museum entdecken“, so der Titel eines Workshops für zweite bis sechste Klassen. Denn das Kunstmuseum wird immer mehr zum außerschulischen Lernort. Neue Angebote gibt es für Schulen aller Formen und Kitas, erstmals auch in englischer Sprache. Die Workshops sind bezogen auf die Sammlungsschwerpunkte und abgestimmt auf Unterrichtsinhalte. Neu im Programm sind zum Beispiel englischsprachige Führungen mit Workshops zu den Themen "Landscape and gardens" sowie "Hunting down modernism". Damit reagiert das Museum nicht zuletzt auf die offene Ganztagsschule und veränderte Lern- und Alltagsbedingungen – auch im Ferienbereich. „Ein Museum ist immer im Wandel“, sagt Leiterin Dr. Beate Reese. Die Frage nach Kinderbetreuung und der Vereinbarkeit von Frauen und Beruf bedeute auch, „dass wir unsere Angebote den neuen Gegebenheiten anpassen“.

Ein Schwerpunkt seien die Grundschulen. Während die Nachfrage von Gymnasien durch G8 und weniger Zeit rückläufig sei, gebe es dafür einen Zulauf von Realschulen, Gesamtschulen und Kindergärten. So ist die Zunftmeisterschule zweimal in der Woche in der Nachmittagsbetreuung zu Gast. Unterm Strich gibt’s für die Angebote „eine große Nachfrage von Schulen, auch über Mülheim hinaus“, sagt Barbara Thönnes.

Weitere Informationen zum Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr.

Kontakt


Stand: 17.10.2014

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