Notfallseelsorge

"Erste Hilfe für die Seele"

Die Betreuung unverletzter Betroffene an Unglücksstellen ist erste Aufgabe der Notfallseelsorge.

Die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen in Krisensituationen, zum Beispiel nach Verkehrsunfällen oder wenn eine Todesnachricht überbracht werden muss. Außerdem sind sie Seelsorger für Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

 

 

 

 

Die Notfallseelsorge umfasst die seelsorgerische Arbeit in Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

1. Rufbereitschaft

Die Notfallseelsorge umfasst die seelsorgerische Arbeit in Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Die Notfallseelsorge versteht sich als "Erste Hilfe für die Seele" für Menschen, die infolge eines Unfalles, eines traumatischen Erlebnisses oder des plötzlichen Verlustes eines Angehörigen psychischen Extremsituationen ausgesetzt sind und deren Lebensgewissheit von einer Sekunde auf die andere in Frage gestellt ist.

24 evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer können im Wechsel rund um die Uhr von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei zur seelsorgerlichen Begleitung von Betroffenen in Krisensituationen gerufen werden:

  • wenn Menschen suizidgefährdet oder in einer akuten psychischen Krise sind.
  • wenn Angehörige plötzlich einen geliebten Menschen verloren haben.
  • wenn eine Todesnachricht überbracht werden muss.

 

2. Seelsorge für Einsatzkräfte in Feuerwehr und Rettungsdienst

Einsatzkräfte in Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden immer wieder mit schlimmsten Ereignissen und Bildern konfrontiert, bei denen ihre angeeigneten Schutz- und Verarbeitungsmechanismen manchmal nicht mehr ausreichen.

Die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wissen durch Einsatzbegleitungen, Wachbesuche und persönliche Gespräche um diese Belastungen.

Sie bieten Gespräche zur Entlastung und Verarbeitung solcher Einsätze an und vermitteln gegebenenfalls weitere Hilfe.

 

In zahlreichen Unfallsituationen ist speziell die Betreuung von Kindern in traumatischen Situationen nötig und wichtig In Mülheim an der Ruhr ist die Notfallseelsorge eng eingebunden in die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen, zum Beispiel bei Großschadenslagen.

(Fotos: Andreas Köhring)

 

3. Vorstellung des Arbeitsbereiches

Koordinator für die Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr ist Pfarrer Guido Möller.

Pfarrer Guido Möller im Gespräch mit einem Betroffenen

Kontakt:

Pfarrer Guido Möller
c/o Hauptfeuer- und Rettungswache
Zur Alten Dreherei 11
45479 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208 / 455 36 349
E-Mail: notfallseelsorge@kirche-muelheim.de

 

 

 

Wenn Sie interessiert sind, die Arbeit der Notfallseelsorge näher kennenzulernen, können Sie Pfarrer Guido Möller zu Ihren Veranstaltungen oder in Ihre Gemeinde einladen. In Schulen, Vereinen, Gemeindegruppen und anderen interessierten Kreisen stellt er gerne sein Arbeitsgebiet vor.


Bei Anfragen zum Kirchenkreis wenden Sie sich bitte an:

Annika Lante
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ev. Kirchenkreis An der Ruhr
Althofstraße 9
45468 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 02 08 / 3 00 31 04
Telefax: 02 08 / 3 00 31 51
www.kirche-muelheim.de


Veröffentlichung der Texte mit freundlicher Genehmigung des Ev. Kirchenkreis An der Ruhr

Kontakt


Stand: 14.07.2011

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