Archiv-Beitrag vom 14.07.2008NRZ-Kommentar: "Die Stadt der kleinen Karos" - Besuch des Ministerpräsidenten war nicht mit dem OB-Büro abgestimmt

In seinem Kommentar vom vergangenen Samstag (12.7.) "Die Stadt der kleinen Karos" erweckt NRZ-Redaktionsleiter Detlef Schönen den Eindruck, als habe Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld kein Interesse daran gezeigt, den Ministerpräsidenten in Mülheim an der Ruhr zu empfangen. Dies ist falsch.

Die Staatskanzlei hat den Termin des Besuchs des MP in Mülheim an der Ruhr nicht mit dem Büro der Oberbürgermeisterin abgestimmt. Er stand bereits unumstößlich fest, bevor von Düsseldorf aus kurzfristig der Kontakt zu Mülheim an der Ruhr gesucht wurde.

Nur etwa zwei Wochen vor dem Besuch des MP teilte die Staatskanzlei telefonisch mit, dass der Ministerpräsident am 11. Juli Mülheim an der Ruhr besuchen werde. Normalerweise werden solche Termine viele Wochen oder Monate im Vorfeld zwischen den Büros abgesprochen. Die Staatskanzlei hat auch die gewünschte Route durch die Innenstadt vorgegeben. Mülheimer Interessen wurden dabei nicht berücksichtigt.

Der Hinweis darauf, dass Oberbürgermeisterin und Bürgermeisterin im Urlaub seien, hatte keinen Einfluss auf den Besuchstermin.

Da die Oberbürgermeisterin ihren Urlaub viele hundert Kilometer weit entfernt verbrachte, konnte sie den Ministerpräsidenten nicht persönlich empfangen. In ihrer Vertretung begrüßte Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, der offizielle Vertreter der Oberbürgermeisterin, den Ministerpräsidenten.

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Stand: 14.07.2008

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