OB Baganz: Uneingeschränkte Solidarität mit den Freunden in Kfar Saba

Drei Tage besuchte Oberbürgermeister Dr. Jens Baganz in diesen Tagen mit einer Mülheimer Delegation die israelische Partnerstadt Kfar Saba. Für den Mülheimer OB war es die erste Reise in die israelische Partnerstadt, die ihn tief beeindruckte. Den normalen Alltag hatten die Mülheimer auf ihrer Reise von Donnerstag bis Sonntag gesehen: "Es ist auffällig, dass sich die Israelis trotz der ständigen Bedrohungen nicht unterkriegen lassen und das Leben nicht einstellen", betonte Baganz. Doch nach dem Anschlag auf das städtische Einkaufszentrum "Kanion Arim" ist der Terror wieder präsent und sitzt auch in Mülheim der Schock tief.

Die uneingeschränkte Solidarität Mülheims in diesen schwierigen Zeiten wollten OB Dr. Jens Baganz (rechts), Wolfgang Schütte (links), Lehrer der Willy-Brandt-Schule, und Gerhard Bennertz (3.v.r.), Mitglied des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften, demonstrieren, einen Eindruck von der Stadt gewinnen, Beziehungen ausbauen. Der Anschlag auf das Einkaufszentrum in Kfar Saba kam ein Tag nach der Abreise. "Es ist schockierend, wenn man bedenkt, dass wir nur einen Tag vorher an diesem Ort eine unglaubliche Fröhlichkeit erlebt haben", sagte Wolfgang Schütte.

Ansicht von Kfar Saba


Trotz – oder gerade wegen – der derzeitigen Situation sollen die Partnerschaftsbeziehungen weiter vertieft werden: Zum 10-jährigen Partnerschaftsjubiläum wird eine israelische Delegation im Mai 2003 nach Mülheim kommen und auch 15 Schüler der "Ort-Shapira-High-School" werden im kommenden Jahr Mülheim besuchen und dann gemeinsam mit unseren Schülern auch nach Berlin fahren.

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Stand: 11.11.2002

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