OB Dagmar Mühlenfeld gewinnt RWW als Sponsor des neuen Mülheimer Schulkulturpreises
"Es ist wichtig für Mülheim als Theater-Stadt, einen Schulkulturpreis zu haben. Um dies zu finanzieren, brauchten wir einen Unterstützer aus der Wirtschaft. Ich habe meine Projektidee deshalb an die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft herangetragen und freue mich sehr über die Zusage, diesen Preis zu stiften", so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.
Sie dankte der RWW, die ihr durch diese Partnerschaft einen Herzenswunsch erfülle. Natürlich werde sie gerne die angetragene Schirmherrschaft übernehmen.
"Ich verspreche mir von dem neuen Schulkulturpreis zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung von etablierten jugendkulturellen Projekten in unserer Stadt, wie den Schülerkulturtagen, und einen Anschub für die Theaterarbeit an den Schulen, denen oft die entsprechenden Budgets fehlen," betonte die Oberbürgermeisterin. Um so erfreulicher sei es, dass es bereits in diesem Jahr losgehe und die RWW gemeinsam mit dem Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr dieses neue Projekt im Bereich der jugendkulturellen Bildung angehe.
Mit dem RWW-Schulkulturpreis sollen herausragende kulturelle Aktivitäten an den Mülheimer Schulen in den Sekundarstufen I und II ausgezeichnet werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, kreative Gruppenaktivitäten an den Schulen zu unterstützen und beispielhaften Projekten, die in Schulen von Klassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften oder Schülergruppen entwickelt worden sind, Öffentlichkeit zu verschaffen, um so auch den Austausch von Projektideen und Know-how zu fördern. Eine Zusammenarbeit mit kulturellen Einrichtungen oder Künstlern ist dabei ausdrücklich erwünscht. Zentrale Bedingung ist das kreative Arbeiten in der Gruppe, um auch die Sozialkompetenzen zu stärken.
"Wir haben unser gesellschaftliches Engagement unter das Leitmotiv 'Jugend – Bildung – Zukunft'. Der RWW-Schulkulturpreis ist ein Leuchtturm-Projekt im Rahmen dieses Konzeptes, denn künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung von jungen Menschen: für eine differenzierte Wahrnehmung, Ausdrucksvermögen, die Ausbildung ästhetischer Intelligenz und sozialer Kompetenz und schließlich für die Gestaltung des Lebens insgesamt", erläuterte RWW-Geschäftsführer Lothar Arnold die Motivation des Wasserdienstlers.
Die Beteiligung am Wettbewerb um den RWW-Schulkulturpreis besteht zunächst aus einer aussagekräftigen Projektbeschreibung, die über die Webseite www.kulturflash.de eingereicht wird. Aus allen angemeldeten Projekten wählt eine unabhängige Jury die vier besten Beiträge aus. Diese vier Beiträge, die als Starthilfe eine finanzielle Unterstützung von 750 Euro erhalten, werden an einem Wochenende unter professionellen Bedingungen aufgeführt, und anschließend von einer Jury bewertet.
Der beste Beitrag wird mit dem RWW-Schulkulturpreis ausgezeichnet, der mit 1 000 Euro dotiert ist. Das Preisgeld soll nach Möglichkeit in neue Projektvorhaben investiert werden. Die drei anderen Wettbewerbsteilnehmer erhalten für ihre Aufführung am Präsentationstag Sachpreise im Wert von jeweils 300 Euro.
Im Schuljahr 2007/08 wird der Wettbewerb für die Schulklassen 5 bis 9 ausgelobt, 2008/09 für die Schulklassen 10 bis 13. Die Anmeldefrist läuft vom 1. August bis 31. Oktober 2007. Bis Anfang Dezember werden die nominierten Schulen benachrichtigt. Die Projekte sollen bis 30. April 2008 realisiert sein. Die Aufführung und Preisvergabe soll dann vor den Sommerferien 2008 erfolgen.
Den Anmeldebogen und weitere Informationen finden Sie unter: www.kulturflash.de und www.rww.de
Kontakt
Stand: 08.05.2007













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