OB Mühlenfeld freut sich: Unser Beitrag zum Umweltschutz hat sich für die Bürger im doppelten Sinne ausgezahlt
Anfang Juni 2009 wurde die Stadt Mülheim beim Bundeswettbewerb Kommunaler Klimaschutz als Preisträger ausgezeichnet (siehe Fotos unten). Die mit 50.000 EUR Preisgeld dotierte Auszeichnung erhielt Mülheim für die Umnutzung und energetische Sanierung des Gebäudes Hans-Böckler-Platz 5 – dem Technischen Rathaus - vom Wohn- zum Verwaltungsgebäude.
Konferenz "Kommunaler Klimaschutz – Ideen, Impulse, Innovationen" des Bundesumweltministerium (BMU). Podiumsgespräch Klimaschutz, Wirtschaftskrise Konjunkturprogramme: Chancen und Risiken für die Kommunen. Von rechts: Staatssekretär (BMU) Matthias Machnig, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Moderatorin Barbara Scherle (N24), Dr. Ralf Bleicher (Deutscher Landkreistag), Roland Schäfer (Bürgermeister Bergkamen).
Foto: Walter Schernstein
Die insgesamt 50.000 EUR Preisgeld werden vollständig an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt weitergegeben. Das hatte Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bei der seinerzeitigen Preisübergabe in Berlin versprochen. "Das Ziel ist, Maßnahmen in privaten Haushalten in Mülheim zu fördern, die den CO2 Ausstoß mindern helfen," so die Oberbürgermeisterin.
Preisübergabe in Berlin: Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld mit Staatssekretär Mattias Machnig
Foto: Walter Schernstein
Dazu wird das Geld auf zwei Projekte verteilt:
- 30.000 EUR sollen für Maßnahmen zur Einsparung von Energie in Mülheimer Haushalten mit niedrigem Einkommen eingesetzt werden. Dieses Projekt wird zurzeit gemeinsam mit der Mülheimer Klimaschutz Initiative entwickelt und geplant. Die Vergabekriterien werden mit dem Projektstart bekannt gegeben.
- 20.000 EUR sollen in private Photovoltaikanlagen investiert werden.
Photovoltaikanlagen
Derzeit werden alle bestehenden Gebäudedächer in Mülheim auf ihr solares Energiepotenzial untersucht. Diese computergestützte Analyse wird durch die Fachhochschule Osnabrück "SUN-AREA" durchgeführt. Erkenntnisse der Dachanalyse sind insbesondere die Eignung jedes Daches hinsichtlich der Nutzung von Solarenergie, die nutzbare Dachfläche, das Energiepotenzial und die mögliche CO2-Einsparung. Veröffentlicht werden die Ergebnisse Ende 2009. Das Amt für Umweltschutz bietet damit dann allen Hausbesitzern in Mülheim die Möglichkeit, schnell und einfach im Internet nachzusehen, ob das eigene Hausdach für die Nutzung von Sonnenenergie sehr gut, gut, eingeschränkt oder nicht geeignet ist. Hierauf aufbauend wird die Installation von Solaranlagen auf privaten Dächern entsprechend gefördert.
Bewerbung und Kriterien
Bewerben können sich alle privaten Eigentümern von Gebäuden im Stadtgebiet Mülheim, die im nächsten Jahr eine neue Photovoltaikanlage errichten wollen. Sie können sich um eine Förderung von 25 % der Installations- und Anschlusskosten bewerben. Je Anlage können maximal 2.000 EURO vergeben werden.
Die Voraussetzungen sind im Wesentlichen, dass
Vergabe und Zeitplan
Die Vergabe dieser Finanzmittel ist im Anschluss an die Veröffentlichung der Solardachanalyse geplant. Die Antragsunterlagen sind voraussichtlich ab dem 1. Dezember 2009 im Internet und beim Amt für Umweltschutz erhältlich.
Kontakt
Stand: 03.08.2009







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