OB Mühlenfeld: "Mächtig stolz auf neue Halle"
Grußwort von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld
zum Richtfest der neuen Sporthalle Mintarder Straße
am 5. März 2004
„Ich freue mich, Sie hier zum Richtfest in der Mintarder Straße begrüßen zu können. Und ich gestehe Ihnen gleich: ich bin mächtig stolz auf unsere neue Sporthalle. Trotz äußerst schwieriger Haushaltslage ist es uns gelungen, dieses für unsere Stadt und ihrer BürgerInnen so wichtige Projekt auf den Weg zu bringen.

Freuten sich mit vielen Gästen über das Richtfest der neuen Sporthalle in Saarn: v.l.n.r. Bauleiter Alexander Nagel, OB Dagmar Mühlenfeld, Sportdezernent Wilfried Cleven und Sportausschußvorsitzender Willi Budde
Foto: Walter Schernstein
Mit dem heutigen Tag feiern wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer angemessenen Versorgung der sportbegeisterten MülheimerInnen, vor allem aber auch unserer SchülerInnen, deren Sportunterricht nun schon bald in diesem imposanten Neubau stattfinden kann.
Hier steht sie nun also: unsere neue Sporthalle in der Mintarder Straße. Im Innern ist sie 27,60 x 60 Meter groß und sie ist in vier Teile zu je 27 x 15 Metern teilbar. Die Außenmaße betragen 75 x 72,50 Meter, und das bei einer Höhe von 9,30 Metern. Damit ist das neue Gebäude für viele verschiedene Veranstaltungen und Sportarten nutzbar.
Ein wichtiger Punkt, der bei der Planung zu berücksichtigen war. Schließlich wollen wir möglichst vielen SportlerInnen die Möglichkeit geben, hier zu trainieren oder ihre Leistungen unter Beweis zu stellen.
Die neue Sporthalle umfasst – neben der „eigentlichen“ Halle – auch die im äußeren Bereich des Gebäudes liegenden Umkleideräume für den Außensport und Umkleidebereiche für Hallennutzer, einen Mehrzweckraum sowie einen Schulungs- und Kraftraum.
Lassen Sie mich nun kurz zurückblicken auf die jüngere Geschichte der alten und die jüngste Geschichte der neuen Turnhalle hier in der Mintarder Straße:
Am 24. August 2002 war Schluss. Mit diesem Tag stand die ehemalige Halle den MülheimerInnen für den Sport nicht mehr zur Verfügung. Bautechnische Mängel waren der Grund für die Schließung. Allerdings war die Halle auch lange vor diesem endgültigen Aus nur noch mit erheblichen Einschränkungen zu nutzen.
Am 5. Dezember 2002 fasste der Rat der Stadt einen Grundsatzbeschluss: Die vorhandene, marode Halle sollte abgerissen, eine neue 4-Feld-Sportanlage mit einer Tribüne für 400 Zuschauer im Gegenzug errichtet werden. 4,4 Millionen Euro stellte der Rat dafür im Haushalt bereit. Das ist in Zeiten leerer öffentlicher Kassen eine Menge Geld. Doch nur so kann die Stadt Mülheim ihrer Verantwortung für den Schul- und Vereinssport gerecht werden.
In einer rekordverdächtigen Zeit von nur knapp sieben Monaten ist es uns gelungen, das Verfahren der Planung und Ausschreibung abzuwickeln. Allen Beteiligten gelten hierfür mein Dank und meine Anerkennung.
Im März des vergangenen Jahres rollten die Abrissfahrzeuge an. Die Mitarbeiter der Firma „STR Sanierungsteam Ruhr GmbH“ gingen mit wirklich „durchschlagendem Erfolg“ an die Arbeit und machten Platz für das neue Bauwerk. 130.000 Euro kostete die Niederlegung der alten Halle.
Wenige Monate später, im Juli 2003, folgte der erste Spatenstich. Boden- und Verdichtungsarbeiten im Erdreich standen zunächst auf dem Programm. Mit Hilfe eines Fallgewichtes wurde zusätzlich auch die Tragfähigkeit des Bodens verbessert.
Nachdem das Erdreich entsorgt war, konnte die Firma „Michael Schmidt GmbH & Co KG“ mit dem Rohbau des Gebäudes beginnen. Einzelne Streifenfundamente mussten zunächst in den Boden eingearbeitet. Darauf wurden dann, so habe ich mir erklären lassen, die Stützen, Wände und Fertigteile der Halle montiert.
„Elementierte Bauweise“ nennt man dieses Verfahren, bei dem viele Fertigteile verwendet werden. Die Firmen „Bremer Stahl- und Spannbeton GmbH & Co KG“ sowie „Xella Bausysteme GmbH“ haben an dieser Stelle ganze Arbeit geleistet.
Als Oberbürgermeisterin lerne ich eine Menge neuer Sachen. So kann ich Ihnen auch sagen, dass es sich bei dem Dach der neuen Turnhalle um ein so genanntes Trapezblechdach mit einer Dacheindeckung auf Stahlbindern handelt.
Dieses wurde von den Firmen „Deppermann GmbH & Co.BetriebsKG“ sowie „Kludt Metallbau GmbH“ montiert und eingedichtet. Für die Fenster inklusive Blendschutz war die Firma „Hense Glasbau GmbH & CoKG“ zuständig.
Neben den bereits genannten Firmen möchte ich auch dem Generalunternehmen, der Firma „Goldbeck“, sowie den Firmen „E-Team Pleger“ (zuständig für Baustrom), „Jusufi Industriemontagen“ (Blechverleger), „Installationen Freyn“ (Sanitär), „Rochol“ und „Trautmann“ (Erdarbeiten) sowie den Ingenieurbüros „Burckhard Schröder & Partner“ und „Domotech Planungsgesellschaft mbH“ für ihre Arbeit danken.
Nicht zuletzt gilt mein Dank natürlich auch den MitarbeiterInnen des ImmobilienServices für Ihr Engagement in den vergangenen Monaten. Namentlich nennen möchte ich Franz Schwarzkamp, in dessen Verantwortung die obere Bauleitung liegt.
Meine Herren und Damen,
Sie alle haben es möglich gemacht, dass wir heute das Richtfest feiern können. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten war und ist Garant dafür, dass der vorgegebene Kostenrahmen nicht überschritten wird und die Halle – wie geplant – noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann.
Ich freue mich auf die Einweihung und ich wünsche dem Bauprojekt weiterhin einen guten Fortgang: „Glück auf“!
Kontakt
Stand: 09.03.2004













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