Archiv-Beitrag vom 12.08.2009OB Mühlenfeld mit Verkehrsexperten auf City-Tour - Verbesserungen an Ampelschaltungen für Fußgänger

Der Umbau des Verkehrsnetzes in der Innenstadt ist abgeschlossen und hat dazu geführt, dass die Ruhrstraße in großen Teilen nun als zukünftige "Flanierfläche" zur Ruhrpromenade genutzt werden kann, eine komfortable zentrale Haltestelle für alle Bus- und Straßenbahnlinien entstanden ist und der Durchgangsverkehr aus der eigentlichen Stadtmitte heraus gehalten wird.

Ortsbegehung der OB zur Optimierung der Verkehrssituation in der Innenstadt

Gemeinsam auf "City-Tour": v.l.n.r. Wilfried Kühn (Leiter Technische Dienste der MVG), Dagmar Mühlenfeld (Oberbürgermeisterin, verdeckt Roland Jansen (Teamleiter Generelle Verkehrsplanung Amt 66), Reinhard Ising (Vertriebsleiter RD Region West Siemens AG), Klaus Dieter Kerlisch (Leiter des Amtes für Verkehrswesen und Tiefbau/66)

 

Das alles wird durch eine komplexe Verkehrstechnik geregelt und gesteuert. Von Beginn der Bauarbeiten an begleitet eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe – mit Unterstützung der Firma Siemens – den Verlauf, koordiniert und sorgt an den "Knackpunkte" für eine Optimierung der Verkehrsabläufe.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld machte sich am vergangenen Dienstag (11.8.) auf "City-Tour", um sich von den Verkehrsexperten des Tiefbauamtes, der Mülheimer Verkehrs Gesellschaft und der Firma Siemens erläutern zu lassen, was in der nahen Zukunft an weiteren Verbesserungen insbesondere für die Fußgänger möglich ist. Häufig höre sie Klagen von Bürgerinnen und Bürgern, die "gefühlt" oder real zu lange auf ein "Fußgänger-Grün" warten müssten. Dabei waren sich die Beteiligten einig, dass alle Verkehre möglichst zügig und flüssig durch die Innenstadt kommen sollten. Alleine an der zentralen Haltestelle vor dem Kaufhof sind in Spitzenzeiten stündlich 84 Bahnen und Busse durchzuschleusen.

 Busse und Straßenbahnen werden voraussichtlich ganztägig nicht fahren. - Startseitenbild

Bislang habe man den Bahnen und Bussen uneingeschränkten Vorrang eingeräumt, so Klaus-Dieter Kerlisch, Leiter des Amtes für Verkehrswesen und Tiefbau. An einigen Stellen werde es nun zur "Gleichberechtigung" mit den Fußgängerströmen kommen. Die Firma Siemens nehme entsprechende Umprogrammierungen vor. Positiv betroffen werden dann die Punkte Überweg Schollenstraße/Wallstraße, Überweg von der National Bank Richtung Tengelmann und der recht lange Überweg über die Leineweberstraße zwischen Dresdner Bank und Kaufhof Parkhaus sein.

Als zusätzliche Maßnahme wurde beim Rundgang beschlossen (und bereits umgesetzt), dass die Ampelanlage am Ende der Bahnstraße/Einmündung Ruhrstraße ausgeschaltet wird. Sie war nach veränderten Verkehrsführung als s.g. Pförtneranlage und zur Regelung der Fußgängerquerung zu den Ruhranlagen unverändert beibehalten worden. Durch eine Verlagerung der Fußgägngerströme auf die südliche Seite der Bahnstraße kann die Ampel ausgeschaltet werden und die Autofahrer brauch dort nicht mehr vor Rot warten.

"Wir werden die Verkehrsströme auch in den kommenden Wochen im Auge behalten und jede mögliche Optimierung nutzen," versprach Dagmar Mühlenfeld. "Im Herbst werde ich zu diesem Thema die Bürgerinnen und Bürger zu einem SONNTAGSGESPRÄCH einladen, bei dem alle Fachleute Rede und Antworten stehen können."

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Stand: 18.08.2009

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