Archiv-Beitrag vom 16.04.2008OB Mühlenfeld: "Sicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor"

Die vergleichsweise niedrige Kriminalitätsrate in Mülheim an der Ruhr und Essen soll zum Markenzeichen der beiden Städte werden. Gleichzeitig soll die Sicherheit weiter erhöht werden. Aus diesem Grund unterzeichneten im Beisein von Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld - als Schirmherrin der Partnerschaft für Mülheim an der Ruhr - die Polizeipräsidentin für die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr, Stephania Fischer-Weinsziehr, der Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung, Jürgen Schnitzmeier, der Prokurist der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Berthold Leise, sowie von den privaten Sicherheitsunternehmen Andreas Brink, Westdeutscher Wachdienst GmbH & Co. KG / Vollmergruppe Dienstleistung, Cornelius Toussaint, CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienst GmbH, Andreas Kaus, Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter GmbH & Co. KG und Andreas Kavun, SECURITAS Sicherheit & Service GmbH & Co. KG, am 16. April im Mülheimer HAUS DER WIRTSCHAFT eine Vereinbarung für eine gemeinsame Sicherheitspartnerschaft. Ziel des gemeinsamen Abkommens, mit dem die bisherige Sicherheitspartnerschaft Essen auf Mülheim an der Ruhr ausgeweitet wird, ist es, der Kriminalität in den Städten wirksam vorzubeugen, das Risiko für Straftäter zu vergrößern, Gefahren frühzeitig zu erkennen und damit auch das positive Sicherheitsempfinden der Mülheimer und Essener Bürger weiter zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen der regelmäßige Austausch von Informationen und die Einrichtung einer gemeinsamen Informations-Ansprechstelle (IAS). Dabei handelt es sich um eine Notruf- und Serviceleitstelle, über die Meldungen von und an die Polizei erfolgen. Auffällige Sachverhalte werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der privaten Sicherheitsunternehmen sofort der Einsatzleitstelle der Polizei mitgeteilt. Zudem sind die Unternehmen Tag und Nacht mit ihren Fahrzeugen in den Städten unterwegs.

Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr, lobt die beispielhafte und praktische interkommunale Zusammenarbeit aller Beteiligten: "Die heute geschlossene Vereinbarung ist ein wirksames Mittel und setzt Zeichen für eine Verbesserung der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Das Zusammenwirken von politischen, gesellschaftlichen und privaten Kräften ist dabei notwendig und sehr begrüßenswert."Polizei, Mülheim & Business, EWG und private Sicherheitsunternehmen vereinbaren Sicherheitspartnerschaft für Mülheim an der Ruhr und Essen. Unterzeichnung der Vereinbarung im Beisein von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (vorn rechts) - als Schirmherrin der Partnerschaft für Mülheim an der Ruhr -  die Polizeipräsidentin für die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr, Stephania Fischer-Weinsziehr (vorn Mitte), der Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung, Jürgen Schnitzmeier (rechts), der Prokurist der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Berthold Leise (vorn links), sowie Vertretern der Polizei und privaten Sicherheitsunternehmen. Haus der Wirtschaft, Wiesenstraße 35.  16.04.2008Foto: Walter Schernstein

Unterzeichnung der Vereinbarung im Beisein von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (vorn rechts) - als Schirmherrin der Partnerschaft für Mülheim an der Ruhr - die Polizeipräsidentin für die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr, Stephania Fischer-Weinsziehr (vorn Mitte), der Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung, Jürgen Schnitzmeier (rechts), der Prokurist der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Berthold Leise (vorn links), sowie Vertretern der Polizei und privaten Sicherheitsunternehmen.

Foto: Walter Schernstein

 

 

"Die Bewahrung der inneren Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht allein auf den Schultern der Polizei lasten," sagt die Polizeipräsidentin für die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr Stephania Fischer-Weinsziehr anlässlich der Unterzeichung der Sicherheitsvereinbarung. Sie hofft, dass durch das Public-Private-Partnership-Projekt das Thema Sicherheit noch mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt und die Kriminalprävention in Mülheim an der Ruhr und Essen gestärkt wird.

Sicherheit zu einem positiven Standortfaktor und Markenzeichen für die Städte zu machen, ist neben der Prävention auch für die beteiligten Sicherheitsunternehmen ein zentrales Ziel: "Die enge Kooperation mit Polizei, der Stadt Mülheim an der Ruhr sowie der Essener und Mülheimer Wirtschaftsförderung bedeutet auch ein Qualitätssiegel für die eigene Arbeit und erhöht die Akzeptanz des Sicherheitsgewerbes", erklärt Andreas Brink, Geschäftsführer Westdeutscher Wachdienst GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Vollmergruppe Dienstleistung, als Vertreter der beteiligten privaten Sicherheitsunternehmen.

"Sicherheit ist ein zunehmend bedeutender Standortfaktor für die Unternehmen insbesondere in reinen Gewerbegebieten", begründet Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH, das Engagement der Mülheimer Wirtschaftsförderung. "Im Projekt arbeiten ausschließlich Sicherheitsunternehmen mit, die sich selbst und ihren Mitarbeitern hohe Qualitätsanforderungen stellen, so Schnitzmeier weiter.

Den Anschub für die gemeinsame Kooperation gab die Essener EWG, die erstmals 2005 eine Sicherheitsinitiative durchführte. Berthold Leise, Prokurist der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, berichtet von den ausgesprochen positiven Erfahrungen mit der Sicherheitspartnerschaft in der Ruhrstadt: "Wenn diese Qualität auch in Mülheim etabliert ist, spricht aus unserer Sicht Nichts dagegen, die Sicherheitspartnerschaft auch auf weitere Städte und Sicherheitsunternehmen in der Metropole Ruhr auszudehnen."



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Stand: 16.04.2008

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